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Drei Todesopfer nach Erdrutsch in Japan gemeldet

Erdrutsch in Japan - SNA, 1920, 05.07.2021
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Mindestens drei Personen sind laut aktuellen Behördenangaben nach dem jüngsten Erdrutsch in der japanischen Küstenstadt Atami ums Leben gekommen.
Die Behörden konnten internationalen Medienberichten zufolge die genaue Zahl der Vermissten nicht feststellen. Gleich nach dem Unglück teilten die Stadtbehörden mit, dass sich die Zahl der Vermissten auf ungefähr 20 Menschen belaufe. Nun stellte sich allerdings heraus, dass am Ort der Tragödie laut den Einwohnermeldedaten 215 Menschen registriert sind und das Schicksal von 113 Menschen immer noch als ungewiss gilt. Dutzende Menschen konnten von den Bergungstrupps aus den Trümmern gerettet werden. Eine der geretteten Frauen erlag ihren Verletzungen. Bislang gibt es drei Tote zu beklagen.
In den letzten Tagen fiel viel zu viel Regen an der Pazifikküste Japans. Der Boden wurde ausgespült, es folgte der Erdrutsch. Murgänge können die Geschwindigkeit eines schnell fahrenden Autos erreichen und an einem und demselben Ort wieder auftreten. Höchste Vorsicht ist daher geboten.
In der Präfektur Shizuoka werden Such- und Rettungsarbeiten durchgeführt.
„Wir möchten so viele Opfer aus den Trümmern retten (…) und so schnell wie möglich“, wird der japanische Ministerpräsident, Yoshihide Suga, von Reuters zitiert.
Laut seinen Aussagen tun Polizei, Feuerwehrleute und Militärangehörige ihr Bestes.
Zum Erdrutsch war es am Samstag gegen zehn Uhr (Ortszeit) gekommen, 130 Häuser wurden mitgerissen. Am Wochenende war gemeldet worden, dass der Zugverkehr teilweise eingestellt werden musste.
Erdrutsch in Atami, Japan, der 3. Juli 2021 - SNA, 1920, 03.07.2021
Mehrere Vermisste nach Erdrutsch in Japan – Tod von zwei Menschen befürchtet
Ein 75-Jähriger, der gerettet werden konnte, schilderte, dass ein Haus gegenüber von seinem eigenen weggefegt worden sei und das Paar, das dort gewohnt hätte, als vermisst gelte. „Das ist die Hölle“, sagte er.
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