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Baerbock-Buch: Weiterer Plagiatsfund gemeldet

© REUTERS / CHRISTIAN MANGAnnalena Baerbock, Ko-Chefin und Kanzlerkandidatin der Grünen, nimmt am 26. Juni 2021 in Berlin an einer Fernsehdebatte teil.
Annalena Baerbock, Ko-Chefin und Kanzlerkandidatin der Grünen, nimmt am 26. Juni 2021 in Berlin an einer Fernsehdebatte teil. - SNA, 1920, 05.07.2021
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Neben dem österreichischen Medienwissenschaftler Stefan Weber erhebt nun auch der deutsche Online-Forscher Martin Heidingsfelder laut DPA Plagiatsvorwürfe gegen die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock.
Heidingsfelder vergleicht demnach eine Passage aus Baerbocks Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ mit dem Text einer Studie der Denkfabrik Agora Energiewende und des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie. Dabei kommt der Plagiatssucher zu dem Schluss, dass die Kanzlerkandidatin der Grünen sich „für ihre politischen Zwecke bei einer Studie von zahlreichen Wissenschaftlern bedient, und das geht einfach nicht“.
Konkret geht es um einen Abschnitt auf den Seiten 97 und 98 von Baerbocks Buch, in dem es heißt: „Sollte der europäische CO2-Preis über die vertraglich festgelegten Vermeidungskosten steigen, muss das Unternehmen die Differenz an den Staat zurückzahlen. Eine Überförderung ist somit sehr unwahrscheinlich. Bei einer ambitionierten EU-Klimapolitik, die eine Steigerung des CO2-Preises nach sich ziehen würde, und hinreichend langer Vertragsdauer könnten dem Staat als geduldigem Investor über diesen Rückzahlungsmechanismus sogar zusätzliche Mittel zufließen“.
Annalena Baerbock (die Grünen) - SNA, 1920, 04.07.2021
Vorwürfe reißen nicht ab: Baerbock soll auch von Joschka Fischer abgeschrieben haben
Sehr ähnlich liest sich eine Passage auf Seite 112 der Studie: „Wenn der CO2-Preis im EU-ETS über den im CfD festgelegten Preis (strike price) steigt, muss das Unternehmen die Differenz an den Staat zurückzahlen. Eine Überförderung ist somit sehr unwahrscheinlich. Bei einer ambitionierten EU-Klimapolitik und hinreichend langer Vertragsdauer könnten dem Staat als geduldigem Investor sogar zusätzliche Mittel zufließen“.
Gegenüber „T-Online“ sagte Heidingsfelder, Baerbock solle „in Sack und Asche gehen“. Zuvor hatte bereits der Medienwissenschaftler Stefan Weber der Kanzlerkandidatin der Grünen vorgeworfen, an mehreren Stellen abgeschrieben zu haben.
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