Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Stimmen aus SPD und Union fordern Bußgelder für Impfschwänzer

© SNA / Gustavo Vallente / Zur BilddatenbankImpfung gegen das Coronavirus in Spanien
Impfung gegen das Coronavirus in Spanien  - SNA, 1920, 04.07.2021
Abonnieren
Der Präsident des Berliner Roten Kreuzes (DRK) Mario Czaja fordert Bußgelder für Menschen, die Impftermine nicht wahrnehmen. Nun schließen sich Vertreter von SPD und Union diesen Forderungen an.
„Es wäre richtig, wenn es eine Strafe gäbe für diejenigen, die nicht einmal ihren Termin absagen“, sagte SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach der „Bild am Sonntag“.
„Denn diese Terminausfälle führen dazu, dass wir langsamer impfen, als wir könnten, und dass wir Impfstoff wegwerfen müssen“, zitiert ihn DPA. Als Impfarzt im Impfzentrum Leverkusen kenne er das Problem der ausgefallenen Termine.
Impftermine verfallen zu lassen, sei nicht nur rücksichtslos, sondern ein Schlag ins Gesicht all derer, die derzeit noch auf den knappen Impfstoff warten, sagte Unions-Fraktionsvize Thorsten Frei. „Wer nur zu bequem ist, zum Hörer zu greifen oder mit wenigen Klicks einen Termin abzusagen, sollte für die angefallenen Ausfallkosten aufkommen müssen“, sagte der CDU-Politiker laut DPA.
Impfkampagne in Deutschland (Archiv) - SNA, 1920, 28.04.2021
Mangelnde Organisation: Brandenburger Arztpraxen sagen 15.000 Corona-Impftermine ab
Angestoßen war die Bußgeld-Debatte von Mario Czaja, Präsident des Berliner Roten Kreuzes (DRK), worden, der Geldstrafen von 25 bis 30 Euro vorgeschlagen hatte. In Berliner Impfzentren werden nach seinen Angaben inzwischen fünf bis zehn Prozent der Termine nicht wahrgenommen. Spritzen würden aber nicht weggeworfen, da sie immer erst aufgezogen würden, wenn die Menschen zum Termin erschienen, sagte ein DRK-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.
Mitte Juni hatten die Gesundheitsminister der Länder beschlossen, dass die Impfzentren auch über den Herbst hinaus in Bereitschaft bleiben sollen. Kommunen und Patientenschützer begrüßten die Entscheidung.
Sind Sie in den sozialen Netzwerken aktiv? Wir auch! Werden Sie SNA-Follower auf Telegram, Twitter oder Facebook! Für visuelle Inhalte abonnieren Sie SNA bei Instagram und YouTube!
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала