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Vorwürfe reißen nicht ab: Baerbock soll auch von Joschka Fischer abgeschrieben haben

© AFP 2021 / John MacdougallAnnalena Baerbock (die Grünen)
Annalena Baerbock (die Grünen) - SNA, 1920, 04.07.2021
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Laut einer Recherche der „Bild“-Zeitung sind die bislang bekannten Plagiatsvorwürfe gegen Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock noch lange nicht die letzten: Einige Passagen aus Baerbocks Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ sollen nämlich fast wörtlich mit Interview-Zitaten von Joschka Fischer übereinstimmen.
Schon wieder entpuppt sich Baerbocks Buch, gegenwärtig Gegenstand heftiger kontroverser Diskussionen, stellenweise als Plagiat: Diesmal soll die Grünen-Kanzlerkandidatin mehrere Zitate aus dem im Dezember 2020 der „Neuen Zürcher Zeitung“ (NZZ) gegebenen Interview des Ex-Außenministers Joschka Fischer übernommen haben.
Aus der „Bild“-Analyse gehen etwa folgende Überschneidungen hervor:

Passage 1

Interview mit Joschka Fischer:
„Dieses Projekt war nie energiepolitisch, sondern immer geopolitisch motiviert seitens Russlands. Das Ziel war die Umgehung der Ukraine und Osteuropas, nicht Gaslieferungen nach Westeuropa.“
Buch von Annalena Baerbock:
„Diese Pipeline war seitens Russlands nie energiepolitisch, sondern immer geopolitisch motiviert. Das Ziel ist die Umgehung der Ukraine und Osteuropas, es sind nicht die Gaslieferungen nach Westeuropa.“

Passage 2

Interview mit Joschka Fischer:
„Ohne Deutschland aber wird es kein Europa geben, das als Macht seine Interessen im 21. Jahrhundert vertreten kann.“
Buch von Annalena Baerbock:
„Ohne das stärkste europäische Industrieland wird es kein Europa geben, das als Macht im 21. Jahrhundert seine Werte und Interessen vertreten kann.“
Annalena Baerbock (Archivbild) - SNA, 1920, 30.06.2021
„Kompletter Quatsch“: Plagiatsforscher Weber zu Vorwürfen der Grünen
Zuvor war Baerbock mehrmals vorgeworfen worden, Gedanken aus anderen Veröffentlichungen stellenweise übernommen zu haben. Solch einen Vorwurf hatten die Grünen wiederum zurückgewiesen und wie auch der Verlag erklärt, dass die Wiedergabe allgemein bekannter Fakten unproblematisch sei.
Demnach macht die Grünen-Kanzlerkandidatin keinen Hehl daraus, dass sie sich einiger von anderen Personen stammenden Ideen bedient habe. Dies hatte sie wie folgt bestätigt:
„Niemand schreibt ein Buch allein. Es sind nicht nur viele Ideen eingeflossen, ich habe dankenswerterweise auch Unterstützung bekommen“.
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