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Gesundheitsexperte für weniger Kliniken in Deutschland

© CC0 / vitalworks / PixabayKrankenhaus (Symbolbild)
Krankenhaus (Symbolbild) - SNA, 1920, 03.07.2021
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Nach Einschätzung des Gesundheitsexperten Josef Hecken hat der deutsche Staat zu viele Krankenhäuser. Dies ist eine der Lehren aus der Pandemie, die er gezogen hat.
„Wir haben zurzeit 1900 Krankenhäuser, 1200 wären genug“, sagte der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses im Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.
Hecken fordert künftig klügere Arbeitsteilung zwischen den Kliniken. Kleinere Krankenhäuser auf dem Land sollten sich ihm zufolge auf einfache Eingriffe beschränken, während anspruchsvolle Operationen nur in darauf spezialisierten Zentren durchgeführt würden. Durch eine solche Zerlegung der Aufgaben könnte man bessere medizinische Qualität und Wirtschaftlichkeit erreichen. Des Weiteren sollte es eine umfassende Strukturreform geben, um den zu erwartenden weiteren Anstieg der Krankenhauskosten zu bremsen.
Im Sommer 2019 hatte die Bertelsmann-Stiftung vorgeschlagen, die Zahl der Kliniken sogar auf unter 600 zu reduzieren. In ihrer Studie hatte sie erklärt, dass ein solcher Schritt zu einer höheren Versorgungsqualität führen würde. Dieser Vorschlag stieß allerdings auf viel Kritik unter den Ärztevertretern und Kliniken.
Krankenversicherung (Symbolbild)  - SNA, 1920, 28.06.2021
4,5 Ärzte je 1000 Einwohner: Deutschland steht international gut da
Im internationalen Vergleich bleibe die Versorgungsdichte im Land hoch, wie das Statistische Bundesamt Ende Juni mitteilte. 2020 sind in Deutschland rund 372.000 Ärzte behandelnd tätig gewesen. Somit kamen 4,5 Ärztinnen und Ärzte auf je 1000 Einwohner.
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