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NBC: US-Senator bremst Neuernennungen beim Außenamt – wegen Nord Stream 2

© AP Photo / Sebastian ScheinerUS-Senator Ted Cruz
US-Senator Ted Cruz - SNA, 1920, 03.07.2021
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Die Senatsmitglieder des US-Kongresses haben sich noch nicht über die Bestätigung von 13 Kandidaten für wichtige diplomatische Posten einigen können. Hintergrund dafür sind Einsprüche des Republikaners Ted Cruz, wird auf dem Portal NBC News unter Berufung auf Insiderquellen mitgeteilt.
Cruz wolle auf diese Weise die Administration von Joe Biden dazu nötigen, härtere Maßnahmen gegen das Pipeline-Projekt Nord Stream 2 zu ergreifen. Dabei stehe die Tätigkeit der designierten Amtspersonen in keinem Zusammenhang mit der Politik Washingtons gegenüber dem russischen Projekt, heißt es. So sollte Brett Holmgren Berater des Außenministers für geheimdienstliche Tätigkeiten und Daniel Kritenbrink Berater für Angelegenheiten von Ost-Asien und Pazifik werden.
Das Kapitol, Sitz des US-Kongresses. washington, 14. Juni 2021 - SNA, 1920, 16.06.2021
Republikaner im US-Kongress bestehen auf weiteren Sanktionen gegen Moskau wegen C-Waffen
Die anderen Projekt-Gegner haben Ted Cruz nicht unterstützt, so NBC News. Der Senator wendet nicht zum ersten Mal eine Taktik dieser Art an. Im März hatte Cruz die Ernennung von William Burns zum CIA-Direktor und von Brian McKeon zum Ersten Stellvertreter des Außenministers blockiert. Cruz lenkte ein, als er sich der Bereitschaft des Weißen Hauses vergewissert hatte, die Sanktionen gegen die russische Rohrleitung zu erweitern.

Nord Stream 2 fast fertig

Die Bauarbeiten für Nord Stream 2 nähern sich ihrem Abschluss. Anfang Juni wurde die Verlegung des ersten Stranges beendet. Der zweite Strang soll in anderthalb bis zwei Monaten fertig sein.
Die USA machen sich gegen das Pipeline-Projekt stark, denn sie wollen ihr verflüssigtes Erdgas auf den EU-Markt bringen. Auch die Ukraine, die fürchtet, ihre Einnahmen aus dem Transit russischen Gases zu verlieren, fordert einen Stopp der Bauarbeiten. Mehrere andere europäische Länder sind ebenfalls gegen das Projekt.
Moskau hat wiederholt dazu aufgerufen, die Situation nicht zu politisieren, und hervorgehoben, dass die Gasleitung sowohl für Russland als auch für die Europäische Union von Vorteil sei.
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