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„Erfolgversprechender Schritt“: EU begrüßt US-Versuche zur Abschaffung der Todesstrafe

© CC0 / TayebMEZAHDIA / PixabayUS-Gefängnis (Symbolbild)
US-Gefängnis (Symbolbild) - SNA, 1920, 03.07.2021
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Die Europäische Union hat am Samstag ihre Unterstützung für die Entscheidung der US-Regierung geäußert, Hinrichtungen auf Bundesebene auszusetzen.
„Dies ist ein erfolgversprechender erster Schritt“, sagte ein Sprecher des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell. Man hoffe auf ein endgültiges Ende dieser Praxis im Land.
„Die Europäische Union lehnt die Todesstrafe jederzeit und unter allen Umständen entschieden ab“, so der Sprecher weiter. Er beschrieb diese Art der Bestrafung als grausam und unmenschlich. Sie stellt ihm zufolge keine Abschreckung dar, sondern verleugnet die menschliche Würde und Unantastbarkeit.
US-Präsident Joe Biden versucht derzeit, die Todesstrafe im Land zu verbieten. „Der Präsident hat klargemacht, (...) dass er die Hinrichtungen beenden will. Er ist froh zu sehen, dass der Generalstaatsanwalt Schritte nach vorne macht“, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, am Freitag bei einem Briefing.
US-Justizminister Merrick Garland hat vorerst ein bundesweites Moratorium für Hinrichtungen verhängt. Er sagte früher, er werde die Prozesse des Ministeriums mit Bezug auf die Todesstrafe persönlich überprüfen.
Während seiner Wahlkampagne verpflichtete sich Biden zur Abschaffung der Todesstrafe, um den berüchtigten Praktiken der früheren republikanischen Regierung um Donald Trump ein Ende zu setzen. Nach einer 17-jährigen Pause führte Garlands Vorgänger, William Barr, die Todesstrafe wieder ein. Unter Trump wurden infolgedessen 13 Menschen innerhalb von sieben Monaten hingerichtet, mehr als unter jedem anderen US-Präsidenten seit dem 19. Jahrhundert.
Laut dem Death Penalty Information Center sollen derzeit 46 Insassen zum Tode verurteilt worden sein. Davon seien 20 weiß, 18 schwarz, sieben seien Latino und einer sei Asiate.
US-Präsident Joe Biden (Symbolbild) - SNA, 1920, 02.07.2021
Biden-Regierung setzt Todesstrafe auf Bundesebene aus
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