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Baerbock kontert Kritik an ihrem Buch: „Niemand schreibt ein Buch allein“

© REUTERS / CHRISTIAN MANGAnnalena Baerbock, Ko-Chefin und Kanzlerkandidatin der Grünen, nimmt am 26. Juni 2021 in Berlin an einer Fernsehdebatte teil.
Annalena Baerbock, Ko-Chefin und Kanzlerkandidatin der Grünen, nimmt am 26. Juni 2021 in Berlin an einer Fernsehdebatte teil. - SNA, 1920, 03.07.2021
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Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat sich am Samstag erneut für ihr unter Kritik stehendes Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ eingesetzt.
Ihr zufolge hat sie „sehr bewusst auf Fakten aus öffentlichen Quellen zurückgegriffen“. „Das ist kein Fachbuch, daher gibt es keine Fußnoten“, sagte Baerbock den Zeitungen der Funke Mediengruppe und der französischen Zeitung „Ouest-France“.
„Ja, aber wie es so schön heißt: Niemand schreibt ein Buch allein. Es sind nicht nur viele Ideen eingeflossen, ich habe dankenswerterweise auch Unterstützung bekommen“, antwortete sie auf die Frage, ob sie ihr Werk selbst verfasst habe.
Grundlage seien Niederschriften langer Interviews mit ihr gewesen. Der Autor Michael Ebmeyer soll Gespräche mit ihr transkribiert haben, und auf dieser Basis habe sie ihr Buch geschrieben, erläuterte sie.
Laut Anmerkungen des österreichischen Medienwissenschaftlers Stefan Weber gibt es in mehreren Stellen ihres Buches auffällige Ähnlichkeiten zu anderen Veröffentlichungen. Solch einen Vorwurf weisen die Grünen zurück und erklären wie auch der Verlag, dass die Wiedergabe allgemein bekannter Fakten unproblematisch sei.
Grünen-Vorsitzende und Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock - SNA, 1920, 01.07.2021
Buch „anhand von Fakten und Realitäten“: Baerbock weist Plagiatsvorwürfe zurück

Grüne-Partei weiterhin stark

Nach Einschätzung von Baerbock steht ihre Partei „weiterhin an starker zweiter Stelle“, auch wenn sie bei um die 20 Prozent hinter der Union in den Umfragen stehe. Sie nannte den Wahlkampf historisch, weil erstmals seit Konrad Adenauer keine amtierende Bundeskanzlerin antrete und erstmals eine grüne Kanzlerkandidatin. Ihr zufolge erwarte die Partei, dass der Wahlkampf heftig sein werde.
Auch die Kritik in den Medien und den Wettstreit mit Parteien finde sie normal. „Das ist absolut in Ordnung. Doch es gibt ganz offensichtlich auch Beharrungskräfte, die Veränderung verhindern und sachliche Debatten über die besten Ideen für unser Land überdecken wollen“, erklärte Baerbock.
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