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Assange wird 50 im Gefängnis: Anhänger feiern vor britischem Parlament – Fotos

© AP Photo / Frank AugsteinJulian Assange Poster
Julian Assange Poster  - SNA, 1920, 03.07.2021
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Dutzende Menschen haben sich am Samstag in der Nähe des britischen Parlaments in London versammelt, um den 50. Geburtstag des WikiLeaks-Gründers Julian Assange zu feiern.
Mit einem Picknick wollen die Aktivisten Assange zu seinem Geburtstag gratulieren und gleichzeitig die Parlamentarier auf seine Situation aufmerksam machen. Für die Feier bereiteten sie sogar einen Kuchen vor.
„Heute erinnern wir die Behörden noch einmal daran, dass Assange ein Journalist ist und Journalismus nicht bestraft werden darf, dies ist kein Verbrechen. Die Todesstrafe und viele Jahre Gefängnis können nicht für Journalismus angewendet werden. Lassen Sie Assange frei, liefern Sie ihn nicht aus“, sagte einer der Teilnehmer.
Die Versammelten versuchten beim Treffen, Abstand zu halten. Sie brachten auch Plakate gegen die Auslieferung von Assange mit, legten diese als Picknickdecken über den Rasen und unterhielten sich.
Obwohl der Antrag der USA auf die Auslieferung Assanges im Januar von einem Gericht in London unter Verweis auf die psychische Gesundheit des Häftlings abgelehnt wurde, befindet sich der WikiLeaks-Gründer weiterhin in Haft. Washington hatte Berufung eingelegt. Ob dem Antrag stattgegeben wird, ist noch unklar.
Assanges Freundin Stella Morris hatte zuvor gesagt, dass die Unterstützung für Assange wachse und es nun eine große Möglichkeit gebe, dass das Auslieferungsersuchen der USA abgelehnt werden könnte.

US-Druck auf Assange

Die US-Justiz wirft ihm vor, gemeinsam mit der Whistleblowerin Chelsea Manning geheimes Material von US-Militäreinsätzen im Irak und in Afghanistan gestohlen und veröffentlicht zu haben. Er habe damit das Leben von US-Informanten in Gefahr gebracht, so der Vorwurf.
Seine Unterstützer sehen in ihm hingegen einen investigativen Journalisten, der Kriegsverbrechen ans Licht gebracht hat. Jahrelang hatte sich Assange einer Festnahme durch die Flucht in die ecuadorianische Botschaft in London entzogen – zunächst wegen Vergewaltigungsvorwürfen aus Schweden, die später fallengelassen wurden. In den Vereinigten Staaten droht ihm bei einer Verurteilung ein Strafmaß von bis zu 175 Jahren Gefängnis.
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