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Wen mögen Aliens am meisten in Deutschland? Hier sind sieben Ufo-Rekorde

Ufo (Symbolbild) - SNA, 1920, 02.07.2021
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In Deutschland kommt es regelmäßig zu vermeintlichen Ufo-Sichtungen. Die Gesellschaft zur Erforschung des Ufo-Phänomens (GEP) mit Sitz in Lüdenscheid hat innerhalb von rund 50 Jahren mehr als 3000 Ufo-Sichtungen untersucht. Zum Welt-Ufo-Tag haben wir die neuesten Einträge aus dem Jahr 2021 angeschaut und eine Rekord-Liste für Deutschland erstellt.
Bis Anfang Juni 2021 wurden in Deutschland vermeintlich insgesamt fast 135.900 Ufos gesichtet, berichtete das Portal Statista unter Verweis auf die Ufo-Datenbank. Die Anzahl der so genannten Good Ufo-Sichtungen belief sich demnach auf fünfzehn Fälle. Eine „Good Ufo-Sichtung“ bezeichnet ein Objekt, das so viele anomale Merkmale aufweist, dass eine herkömmliche Erklärung sehr wahrscheinlich ausgeschlossen werden kann.
Die Gesellschaft zur Erforschung des Ufo-Phänomens mit Sitz in Lüdenscheid wurde im Jahr 1972 gegründet und machte sich zum Ziel, Meldungen über vermeintliche Ufo-Sichtungen wissenschaftlich zu untersuchen. Man versucht diese mittels Techniken und Kenntnissen der Astronomie, Meteorologie, Wahrnehmungspsychologie, Kriminalistik und weiterer Bezugswissenschaften einer konventionellen Erklärung zuzuführen, heißt es auf der Seite der Gesellschaft. Jährlich gehen demnach mehr als 100 Meldungen bei der GEP ein, wobei die Zahlen durchaus schwanken. Im Oktober 2014 wurde der GEP die inzwischen 3000. Sichtung gemeldet. „Ein Zeuge aus Siegburg in Nordrhein-Westfalen beobachtete in der Morgendämmerung von seinem Balkon aus ein rotglühendes Objekt, das mit immensem Tempo über den Himmel zog“, hieß es.
Wir haben nun die frischesten vermeintlichen Ufo-Sichtungen aus dem deutschsprachigen Raum durchstöbert und darauf basierend eine Rekord-Liste erstellt. Insgesamt sind bei der GEP seit Anfang dieses Jahres bis Anfang Juli 58 Ufo-Meldungen aus Deutschland, drei aus Österreich und eine aus der Schweiz eingegangen.

Monat mit den seltensten Besuchen

Die Aliens scheinen wohl auch Weihnachten und Silvester zu feiern oder haben keinen Bock, im kalten Winter Deutschland zu besuchen, denn im Januar 2021 gab es nur drei Ufo-Meldungen – aus dem bayerischem Markt Schwaben, dem niedersächsischem Faßberg und dem nordrhein-westfälischem Netphen.
Meteorit Neuschwanstein, der am 6. April 2002 in Bayern gefallen ist. - SNA, 1920, 30.06.2021
Sechs Meteoriten-Rekorde in Deutschland

Monat mit den häufigsten Ufo-Sichtungen

Der vergangene Juni zeigt dagegen die meisten Meldungen von Zeugen. Es gab achtzehn Mitteilungen aus acht Bundesländern (je vier aus Baden-Württemberg und NRW, je zwei aus Bayern, Hessen, Schleswig-Holstein und Thüringen, je eine Meldung aus Berlin und Sachsen), sowie zwei aus Österreich, und eine kam aus der Schweiz. Insgesamt also 21 Fälle aus dem deutschsprachigen Raum. Tja, die Aliens scheinen ebenfalls Corona-Einschränkungen gehabt zu haben und dürfen jetzt wohl wieder die Erde besuchen.

Das meist „besuchte“ Bundesland im Monat

Am besten funktionieren wohl „die diplomatischen Beziehungen“ zwischen Menschen und Vertretern anderer Zivilisationen mit Nordrhein-Westfalen, denn dieses Bundesland wurde alleine im April sieben Mal „besucht“: Herne, Moers, Olsberg, Nordwalde, Mönchengladbach, Köln und Dorsten.

Das bisher meist „besuchte“ Bundesland 2021

Das meist „besuchte“ Bundesland war seit Beginn des Jahres, also von Januar bis einschließlich Juni, Nordrhein-Westfalen. Aus diesem Bundesland kamen insgesamt sechszehn Ufo-Meldungen. Auf dem zweiten und dritten Platz liegen Bayern (zwölf) und Baden-Württemberg (sieben). Etwas weniger populär waren bei den „Aliens“ Niedersachsen (fünf), Hessen und Thüringen (jeweils vier), Sachsen (drei), Berlin und Schleswig-Holstein (je zwei), Hamburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt (je eine).

Bundesländer mit geschlossenen Türen

Die „von Aliens ignorierten“ Bundesländer sind Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland – die dortigen Einwohner haben weder geheimnisvolle Lichtkörper noch rätselhafte Objekte beobachten können.
UFO (Symbolbild) - SNA, 1920, 04.06.2021
NYT: Ufo-Bericht liefert keine Belege für Technologie von Außerirdischen

Fälle mit den meisten Himmelskörpern

Am 16. März hat ein Mensch angeblich eine Lichterkette über Frankfurt-Nieder-Erlenbach gesehen, die aus 40 bis 50 Objekten bestand und aus westlicher Richtung kommend in östliche Richtung flog, hieß es. Am 7. Mai 2021 soll ein 51-jähriger Zeuge am späten Abend „etwa 40 Himmelskörper“ am Himmel über Hamburg beobachtet haben, die von Westen nach Osten flogen. An dem selben Tag soll ein 43-jähriger Zeuge zusammen mit weiteren Personen ungefähr 20 bis 30 Objekte am Himmel über Flöha in Sachsen gesehen haben, die heller als Satelliten waren und „wie an einer Perlenschnur aufgereiht“ in nordöstliche Richtung zogen. Am nächsten Tag, am 8. Mai, soll ein Zeuge rund 30 sternförmige Lichter über sich am Himmel über Wien beobachtet haben, die in einer Linie geräuschlos in nordöstliche Richtung flogen, hieß es weiter.

Die „bei Aliens beliebtesten“ Orte Deutschlands

Das waren das nordrhein-westfälische Moers (Ufo-Meldungen im März und April) und Hörstel (Mai und Juni), das bayerische Teisendorf (zwei Mal im Mai), Berlin (Mai und Juni), das hessische Bad Wildungen (ebenfalls im Mai und Juni) und das baden-württembergische Tauberbischofsheim (gleich zwei Mal im Juni).
Mars Attacks! - SNA, 1920, 02.07.2021
Dummheit aus fernen Welten: Welche folgenschweren Fehler begehen Aliens?
Insgesamt wurden in den Meldungen bei der Gesellschaft zur Erforschung des Ufo-Phänomens 52 Orte in Deutschland (einige davon mehrmals), zwei Orte in Österreich und einer in der Schweiz genannt:
Baden-Württemberg: Karlsruhe, Mannheim, Tauberbischofsheim, Sigmaringen und Friedrichshafen
Bayern: Markt Schwaben, Würzburg, Erlenbach am Main, München, Dachau, Rehau, Hirschaid, Fischbachau, Teisendorf, Unterschleissheim, Denkendorf und Bergkirchen
Berlin: Pankow und Reinickendorf
Hamburg
Hessen: Frankfurt am Main, Bad Wildungen und Griesheim
Niedersachsen: Faßberg, Hann. Münden, Waake, Bovenden und Hattorf am Harz
Nordrhein-Westfalen: Netphen, Moers, Herne, Olsberg, Nordwalde, Mönchengladbach, Köln, Dorsten, Dortmund, Lüdenscheid, Hörstel, Hamm, Kierspe und Iserlohn
Rheinland-Pfalz: Kruft
Sachsen: Flöha, Hohenstein und Leipzig
Sachsen-Anhalt: Halberstadt
Schleswig-Holstein: Tetenbüll und Bad Oldesloe
Thüringen: Bad Salzungen, Schleusingen, Wutha-Farnroda und Dornburg-Camburg
Österreich: Wien, Mondsee und St. Oswald
Schweiz: Siebnen
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