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Schwangere zwischen Ansteckungsgefahr und Corona-Impfung

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Schwangere zwischen Ansteckungsgefahr und Corona-Impfung - SNA, 1920, 02.07.2021
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Während einige Länder, wie Belgien, die USA, Israel und Großbritannien, eine allgemeine oder priorisierte COVID-19-Impfung von Schwangeren empfehlen, haben Schwangere in Deutschland laut der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) meist keinen Zugang zu einer Corona-Immunisierung.
Obwohl die Ständige Impfkommission (Stiko) bisher wegen einer dünnen Datenlage keine COVID-19-Impfempfehlung für alle Schwan­geren ausgesprochen hatte, gibt es nun laut der Deutschen Gesellschaft für Perinatale Medizin und der DGGG eine Hürde für den Zugang von Schwangeren zur Corona-Impfung in Deutschland weniger. Dabei handelt es sich um die Haftungsfrage.
Wegen ärztlicher Unsicherheit hinsichtlich haftungs­recht­licher Fragen konnten Schwangere in Deutschland nur erschwert eine solche Impfung erhalten.
„Für gesundheitliche Schäden im Zusammenhang mit einer Covid-19-Impfung wird auch dann auf der Grundlage von § 60 IfSG eine staatliche Entschädigung geleistet, wenn diese nicht öffentlich von einer Landesbehörde empfohlen worden ist – d.h. in der Regel auch dann, wenn die Impfung nicht von der STIKO empfohlen ist“, heißt es auf die Webseite des Robert Koch-Instituts (RKI).
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Laut der Stiko-Impfempfehlung könne eine Covid-19-Impfung Schwangeren mit Vorerkrankungen und einem sich daraus ergebenden hohen Risiko für einen schweren Verlauf oder mit einem erhöhten Risiko, dem Virus aufgrund der Lebensumstände ausgesetzt zu sein, ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel angeboten werden.
Dabei hatten sich medizinische Fachgesellschaften in Deutschland dafür ausgesprochen, Schwangere und Stillende priorisiert gegen COVID-19 zu impfen.
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Laut der DGGG kann eine SARS-CoV-2-Infektion zu einem schweren Covid-19-Verlauf bei Schwangeren führen. Es bestehe ein bis zu 80 Prozent höheres Risiko einer Frühgeburt nach SARS-CoV-2-Infektion sowie die Gefahr anderer schwangerschaftsspezifischen und peripartalen Komplikationen.
Demnach biete die Corona-Impfung für Mutter und Kind, als vor sowie nach der Geburt, einen gewissen Schutz.
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So können laut DGGG die mütterlichen Antikörper nach der Corona-Impfung auch einen Infektionsschutz, eine sogenannte Leihimmunität, für das Neugeborene bewirken.
Auch die Coronaimpfung von Stillenden mit mRNA-basierten Impfstoffen kann „eine Nestimmunität hervorrufen, da impfinduzierte Antikörper in der Muttermilch nachgewiesen werden können“.
Des Weiteren empfiehlt die DGGG auch die priorisierte Impfung von engen Kontaktpersonen von Schwangeren.
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