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Russische Botschaft in USA weist Hackervorwürfe gegen Militärgeheimdienst GRU zurück

© SNA / Aleksey Malgavko  / Zur BilddatenbankIT-System nach Hackerangriff lahmgelegt
IT-System nach Hackerangriff lahmgelegt - SNA, 1920, 02.07.2021
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Die russische Botschaft in Washington hat eine Beteiligung Moskaus an Hackerangriffen dementiert, die in einem Bericht der US-Agentur für nationale Sicherheit (NSA) erwähnt werden.
Die Geheimdienste der USA und Großbritanniens hatten zuvor in einem gemeinsamen Bericht die russische Hauptverwaltung für Aufklärung (GRU) wegen Hackerattacken gegen Hunderte Regierungs- und Privatstrukturen weltweit beschuldigt.

„Wir dementieren kategorisch die Beteiligung russischer staatlicher Strukturen an Attacken ‚gegen Regierungs- und Privatobjekte in den USA und außerhalb des Landes‘“, heißt es in der Erklärung.

Die Diplomaten verwiesen darauf, dass die Bekämpfung der Cyberkriminalität für Russland vorrangig und Bestandteil seiner Staatspolitik beim Kampf gegen alle Formen von Kriminalität ist.
Es wurde darauf hingewiesen, dass Präsident Wladimir Putin noch im September vergangenen Jahres ein komplexes Programm von Maßnahmen zur Wiederaufnahme der russisch-amerikanischen Zusammenarbeit im Bereich der internationalen Informationssicherheit vorgeschlagen hatte. Es ging unter anderem darum, ständig wirkende und effektive Verbindungskanäle zwischen den zuständigen Behörden der beiden Länder aufrechtzuerhalten.
Hackerangriff (Symbolbild) - SNA, 1920, 01.07.2021
Washington und London machen GRU verantwortlich für Cyberangriffe weltweit

„Wir hoffen, dass die US-Seite von unbegründeten Anschuldigungen absehen und sich auf professionelle Zusammenarbeit mit russischen Experten zur Festigung der internationalen Informationssicherheit konzentrieren wird“, hieß es.

Die russischen Diplomaten schlugen zudem vor, auf dem US-amerikanischen Territorium, von dem aus ständig Angriffe auf Objekte der kritischen Infrastruktur Russlands verübt werden, Ordnung zu schaffen.
In den USA wurden im zurückliegenden halben Jahr mehrere Cyber-Einbrüche verübt. Die schwersten davon waren Angriffe auf die Firma SolarWinds und den Rohrleitungsbetreiber Colonial Pipeline. Beim Ersteren wurde das Computer-Netzwerk in mehreren staatlichen Einrichtungen, darunter auch Ministerien, kompromittiert. Der zweite Angriff löste die Abschaltung einer Großrohrleitung und Ausfälle von Benzinlieferungen im Osten der USA aus.
Washington beschuldigte Russland des Hackerangriffs auf SolarWinds und verhängte Sanktionen gegen Russland. Moskau hat jede Beteiligung an dem Einbruch zurückgewiesen.
Wie Joe Biden früher gesagt hatte, könnte der Hackerangriff gegen Colonial Pipeline aus Russland verübt worden sein. Der US-Präsident musste jedoch zugeben, dass ihm keine Belege dafür vorlägen. Die russische Botschaft in Washington nannte die Anschuldigung haltlos.
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