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Wegen „riesiger Waffenmenge“: Lukaschenko macht Grenze zur Ukraine dicht

© SNA / Maxim GuchekAlexander Lukaschenko (Archivfoto)
Alexander Lukaschenko (Archivfoto) - SNA, 1920, 02.07.2021
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Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat die Grenzsicherungskräfte angewiesen, die Grenze zur Ukraine vollständig zu schließen. Dies hat er bei einer Festsitzung anlässlich des Unabhängigkeitstages bekanntgegeben, der am 3. Juli in Weißrussland begangen wird.
Lukaschenko erklärte, dass „eine riesige Waffenmenge“ aus der Ukraine käme und von nun an nur noch Zivilisten in das Land einreisen könnten. „Wir werden nicht alle anderen gefangen nehmen“, fügte er hinzu.
Zuvor hatte der Präsident erklärt, dass die aufgedeckte Terrorgruppe unter der Leitung von Geschäftsmann Mikalaj Autuchowitsch „Tonnen“ von Waffen durch die Ukraine transportiert habe. Kiew antwortete darauf, dass „das Mantra über“ Waffen aus der Ukraine „eindeutig in Lukaschenkos Politik der Einschüchterung des belarussischen Volkes passe“.
Der Präsident sagte auch, dass die Ukraine, Deutschland, die Vereinigten Staaten, Polen und Litauen mit „terroristischen Schläferzellen“ in der Republik verbunden seien. „Der Zweck dieser Zellen ist ein gewaltsamer Machtwechsel am X-Day. Sie selbst wissen noch nicht, was für ein X-Day es ist: Unsere Leute müssen dazu gebracht werden“, erklärte er.
Nach Ansicht von Lukaschenko werden westliche Sanktionen zur Untergrabung der Wirtschaft des Landes nicht funktionieren. Der größte Wert von Weißrussland, das kein Öl, Gas und Gold hat, sind seiner Meinung nach seine „stolzen, unabhängigen und fleißigen“ Menschen und nicht eine abstrakte aufgezwungene Vorstellung von „Zivilgesellschaft“.
Ende Juni traten EU-Sanktionen gegen Weißrussland in Kraft, angeblich als Reaktion auf eine „Eskalation der schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen“ und die Notlandung eines Ryanair-Flugzeugs in Minsk am 23. Mai.
Goethe-Institut in Stuttgart (Archivbild) - SNA, 1920, 01.07.2021
Weißrussland fordert Schließung von Goethe-Institut und DAAD
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