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850 Millionen Dollar: „Boy Scouts of America“ wollen Opfer sexueller Gewalt entschädigen – Medien

© AP Photo / Tony GutierrezUniform der Mitglieder der "Boy Scouts of America"
Uniform der Mitglieder der Boy Scouts of America - SNA, 1920, 02.07.2021
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Die Nonprofit-Organisation „Boy Scouts of America“ (auch als US-Pfadfinder bekannt) hat ein Abkommen über die Auszahlung von 850 Millionen Dollar Schmerzensgeld an Zehntausende Opfer sexueller Belästigung erzielt. Darüber schreibt die Zeitung „USA Today“.
Die Organisation hatte im Februar 2020 vor dem Hintergrund einer zunehmenden Zahl von Klagen der Opfer sexueller Belästigung und sexueller Gewalt Insolvenz erklärt. Nach neuesten Angaben hat die Zahl der Beschwerden rund 90.000 betragen.
„Diese Erstentschädigung in Höhe von 850 Millionen Dollar ist die größte in Bezug auf Klagen wegen sexueller Gewalt in der Geschichte der USA“, zitiert die Zeitung den Anwalt der Klägergruppe, Ken Rothweiler.
Ein weiterer Anwalt, Paul Mones, erklärte gegenüber der Zeitung, dass der Gesamtbetrag mitsamt Versicherungsbeiträgen eine Milliarde Dollar übersteigen könne. Die Anwälte seien sich sicher, dass der Kampf um das Geld weitergehen werde.
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Nach unterschiedlichen Angaben haben 60.000 bis 82.000 Kläger das Recht auf Entschädigung bekommen. Entsprechend der am Donnerstag bestimmten Gesamtsumme sollen die Leidtragenden je 10.000 bis 14.000 Dollar ausgezahlt bekommen.
„The Wall Street Journal“ schreibt, dass die Organisation laut dem am Donnerstag beim Gericht eingereichten Abkommen vorschlage, insgesamt 850 Millionen Dollar in bar oder in anderen Aktiva auszuzahlen. Die „Boy Scouts of America“ haben die Hoffnung geäußert, dass dieser Schritt ihnen helfen werde, aus der Insolvenz herauszukommen, so das Blatt.
Im Jahr 2012 hatte das Oberste Gericht des US-Bundesstaates Oregon nach einer langwierigen Verhandlung beschlossen, Tausende Dokumente publik zu machen, die den Zeitraum von 1965 bis 1985 umfassen und Mitglieder der „Boy Scouts of America“ betreffen, welche des sexuellen Missbrauchs von Jungen verdächtigt wurden. Es handelte sich in der Regel um einflussreiche Personen in ihren Gemeinschaften. Die meisten von ihnen hatten sich freiwillig als Betreuer oder deren Helfer für die „Pfadfinder“ angeboten. Unter ihnen waren Polizeibeamte, Militärangehörige, Lehrer, Ärzte, ein Bürgermeister und ein Kinderpsychologe.
Die Organisation „Boy Scouts of America“ wurde im Jahr 1910 gegründet. Seitdem haben mehr als 110 Millionen Menschen an dieser Bewegung teilgenommen.
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