Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Italienische Fregatte ins Schwarze Meer eingelaufen

© Verteidigungsministerium Russlands / Zur BilddatenbankSchiffe der Schwarzmeerflotte (Symbolbild)
Schiffe der Schwarzmeerflotte (Symbolbild) - SNA, 1920, 01.07.2021
Abonnieren
Die italienische Fregatte „Virginio Fasan“ ist am Donnerstag in das Schwarze Meer eingefahren. Laut dem Nationalen Zentrum für Verteidigungsverwaltung wird die italienische Fregatte von Schiffen der russischen Schwarzmeerflotte beobachtet.
„Die Kräfte und Mittel der Schwarzmeerflotte haben begonnen, die Handlungen der Fregatte der italienischen Marine, ,Virginio Fasan‘, die am 1. Juli in die Gewässer des Schwarzen Meeres eingelaufen ist, zu kontrollieren“, hieß es.
Im Nordwesten des Schwarzen Meeres begann am Montag das zweiwöchige Manöver „Sea Breeze“ (Meeresbrise), das Moskau als Sicherheitsrisiko sieht. Russland hatte die USA zum Verzicht auf die Übung aufgerufen. Beteiligt sind Soldaten und Matrosen aus der Ukraine, den USA und etwa 30 weiteren Ländern.

„Sea Breeze“ kurz nach Zerstörer-Vorfall

Das aktuelle Militärmanöver findet kurz nach dem jüngsten Vorfall mit einem britischen Zerstörer im Schwarzen Meer statt. Die „Defender“ hatte am 23. Juni die Seegrenze Russlands überquert und war bis zu drei Kilometer weit in die russischen Hoheitsgewässer im Raum des Kaps Fiolent an der Krimküste eingedrungen.
Russland Präsident Wladimir Putin - SNA, 1920, 30.06.2021
Am Rande des Dritten Weltkriegs? Putin nimmt Stellung zu Vorfall mit britischem Zerstörer
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden von einem Grenzschnellboot Warnschüsse abgegeben und dann von einem Militärflugzeug Su-24M Bomben am Fahrweg des Zerstörers abgeworfen, um das Schiff zur Kursänderung zu zwingen.
London erklärte dagegen, dass das Kriegsschiff dem Völkerrecht entsprechend eine „friedliche Durchfahrt“ durch ukrainische Territorialgewässer unternommen habe. Behauptet wurde, dass keine Schüsse gegen die „Defender“ gerichtet und keine Bomben am Fahrweg des Schiffes abgeworfen worden seien. Premierminister Boris Johnson zufolge war die Durchfahrt im Schwarzen Meer „durchaus angebracht“.
Vielmehr gehe man davon aus, dass die russische Seite eine Militärübung abgehalten und es für die maritime Gemeinschaft eine Vorwarnung in Bezug auf mögliche Aktivitäten gegeben habe, hieß es in London.
Im Zusammenhang mit dem Zwischenfall wurde die britische Botschafterin in Moskau, Deborah Bronnert, ins russische Außenministerium zitiert, wo entschiedener Protest eingelegt wurde.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала