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Stinkend, hässlich, ungewöhnlich, aber trotzdem lecker: 16 exotische Früchte für Ihren Tisch – Fotos

© CC0 / Wikipedia / Hans B.Blüte von Passiflora edulis f. edulis (Marakuja)
Blüte von Passiflora edulis f. edulis (Marakuja) - SNA, 1920, 01.07.2021
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Das beliebteste Obst der Deutschen sind Äpfel. Pro Jahr und Kopf werden im Land mehr als 25 Kilogramm davon gegessen. Zum Internationalen Tag der Früchte haben wir für Sie sechszehn exotische Obstalternativen aufgelistet (natürlich mit Fotos versehen), die den gewohnten Äpfeln, Bananen und Birnen auf Ihrem Tisch Konkurrenz machen könnten.
Jeder Deutsche isst jährlich mehr als 20 Kilogramm Äpfel. Das ist die beliebteste Frucht im Land. 2018/2019 wurden davon pro Kopf 25,5 Kilo gegessen, hat Ende Juni das Portal Statista mitgeteilt. Mit rund 11,4 Kilogramm pro Kopf folgt demnach die Banane als zweitbeliebteste Frucht. Auf dem dritten Platz liegen Tafeltrauben mit 4,8 Kilo. Dann kommen Pfirsiche, Beerenobst, Kirschen, Birnen, Pflaumen, Zwetschgen und Aprikosen.
Der 1. Juli steht im Kalender als der Internationale Tag der Früchte. Aus diesem Anlass haben wir sechszehn exotische Früchte zusammengestellt, die durch ihren Namen, Aussehen, Geschmack und eventuell auch Geruch überraschen können. Wer weiß, vielleicht werden sie auf Ihrem Tisch nun den beliebten Äpfeln und Bananen Konkurrenz machen?

1. Atemoya

Atemoya ist eine herzförmige Frucht „der botanischen Liebe“ von Zimtapfel und Cherimoya. Das Fruchtfleisch schmeckt gleichzeitig nach Mango und Ananas, süß und ein wenig säuerlich, und ist weich wie Butter.
CC BY 2.5 / Wikimedia / takoradee / Atemoya
Atemoya - SNA, 1920, 01.07.2021
Atemoya

2. Biribá

Der Schleimapfel, auch unter seinem brasilianischen Namen Biribá bekannt, sieht nicht wie die leckerste Frucht der Welt aus. Wenn sie noch nicht reif ist, hat sie weiche grüne Dornen und ähnelt einer Artischocke. Wenn sie reifen, werden die Dornen gelb und dann braun. Das Fruchtfleisch ist weiß, süß, cremig und schmeckt nach Karamell oder Zitronenkuchen. Die Früchte können roh mit einem Löffel oder in einem Obstsalat gegessen werden. Man presst sie auch aus, mischt den Saft mit Cocktails zusammen oder verarbeitet sie sogar zu Wein.
Biribá, Annona mucosa - SNA, 1920, 01.07.2021
Biribá, Annona mucosa

3. Buddhas Hand

Dieser fruchtige „Oktopus“ sieht wie eine mutierte Zitrone mit einer sehr dicken Schale aus. Manchmal hat er außer seiner Schale überhaupt nichts – man kann also keinen Saft daraus pressen, er hat auch keine Samen. Was nützt er dann? Die Chinesen verwenden die Frucht zum Beispiel zu Hause als Talisman. Die stark riechenden Früchte werden vor allem als Raumduft verwendet. Rohe Früchte sind für den menschlichen Verzehr nicht geeignet, können jedoch in kandierter oder getrockneter Form zum Kochen verwendet werden. Manchmal kann das Fruchtfleisch als Teil anderer Würzmitteln zu Salaten oder beispielsweise zu Fischgerichten hinzugefügt werden.
CC BY-SA 3.0 / Wikipedia / Parisette / Buddhas Hand
Buddhas Hand - SNA, 1920, 01.07.2021
Buddhas Hand

4. Canistel

Canistel-Früchte können eine Vielzahl von Formen und Größen haben. Sie stammen aus Mittelamerika und können rund, oval oder herzförmig sein. Die Farbe kann von hellsten Gelbtönen bis hin zu blassem Orange variieren. Einerseits schmeckt sie nach Süßkartoffeln und kann zu Suppen und Salaten hinzugefügt werden. Andererseits wird sie roh gegessen, mit Eis und Fruchtdesserts.
Canistel - SNA, 1920, 01.07.2021
Canistel

5. Drachenfrucht

Diese Frucht gehört zur Kakteen-Familie, was an sich überraschend ist. Sie wird auch Pitahaya oder Pitaya genannt und stammt ursprünglich aus Mexiko, Mittel- und Südamerika. Die Drachenfrüchte können rot oder gelb sein. Die roten haben entweder weißes oder rotes Fruchtfleisch. Nach Deutschland werden diese Früchte aus Mittelamerika, Thailand und Vietnam importiert. Der Umsatz des Exports von Drachenfrüchten beträgt rund ein Drittel (32 Prozent) des gesamten Exportwertes von vietnamesischem Gemüse und Obst, teilte 2018 der Zoll des Landes mit.
CC BY-SA 3.0 / Wikipedia / Tominiko974 / Drachenfrüchte
Drachenfrüchte - SNA, 1920, 01.07.2021
Drachenfrüchte

6. Durian

Das ist wohl die umstrittenste Frucht von allen. Einerseits ist der Geruch dieser Frucht so ekelhaft, dass es sogar in Singapur, dem Haupthandelszentrum für diese Früchte, verboten ist, sie an öffentlichen Orten zu verzehren. Das spezifische Aroma wird von Kennern als lauch- und käseartig bezeichnet.
CC BY-SA 3.0 / Wikipedia / Steve Bennett / Verbotsschild in der Metro von Singapur
Verbotsschild in der Metro von Singapur - SNA, 1920, 01.07.2021
Verbotsschild in der Metro von Singapur
Aber diejenigen, die den Ekel überwinden konnten und das Fruchtfleisch probierten, haben nach eigenen Angaben noch nie etwas Leckereres im Leben gehabt. Das Fruchtfleisch ist süß und hat einen Geschmack, der als Mischung von Walnuss und Vanille beschrieben wird. Dabei soll dieses eine kräftig fruchtige Kopfnote und einen deutlichen zwiebligen Geschmacksanteil haben.
CC BY-SA 3.0 / Wikipedia / W.A. Djatmiko / Durian
Durian - SNA, 1920, 01.07.2021
Durian

7. Fingerblättrige Akebie

Diese Pflanzenart ist in bergigen ostasiatischen Wäldern zu Hause und wird aufgrund des würzigen Geruchs der Blüten auch als Schokoladenwein bezeichnet. Die Früchte haben einen leicht süßlichen Geschmack, der von einigen als himbeerartig beschrieben wird. Die Blätter der Pflanze werden auch als Tee genutzt.
CC BY-SA 3.0 / Wikipedia / Alpsdake / Geöffnete Frucht der fingerblättrigen Akebie
Geöffnete Frucht der fingerblättrigen Akebie - SNA, 1920, 01.07.2021
Geöffnete Frucht der fingerblättrigen Akebie

8. Fingerlimette

Fingerlimetten haben mehrere Namen – Fingerförmige Australische Limette, Finger Lime, Fingerling, Limetten-Kaviar. Äußerlich sehen sie wie längliche Limetten (daher der Name) oder Gurken aus, während das Fruchtfleisch aus kleinen, kaviarartigen Perlen besteht. Sie sind mit süß-saurem Saft gefüllt. Die Früchte reifen zwischen Mai und Juni in Australien.
Fingerlimette - SNA, 1920, 01.07.2021
Fingerlimette

9. Kiwano

Diese exotischen Früchte stammen aus Neuseeland und werden auch als Horngurke oder Hornmelone bezeichnet. Das wundert auch nicht, denn sie ähneln eigentlich einer Kombination aus Gurke und Melone. Ihr Geschmack wird als Mischung von Banane, Zitrone und Passionsfrucht beschrieben.
Kiwano - SNA, 1920, 01.07.2021
Kiwano

10. Mangostane

Die Mangostanefrüchte sehen schön aus und schmecken sehr lecker. Sie sind ungefähr so ​​groß wie Äpfel und haben eine lila Farbe. Ihre Schale verbirgt ein saftiges, weißes Fruchtfleisch, das köstlich ist. Mangostane stammt ursprünglich aus Malaysia und Indonesien, kommt aber heute in den Regenwäldern Indiens, der Karibik und im Nordosten Australiens vor.
Mangostane - SNA, 1920, 01.07.2021
Mangostane

11. Marakuja

Marakuja ist weltweit als „Frucht der Leidenschaft“, Passionsfrucht, bekannt und stammt ursprünglich aus Brasilien, Paraguay und dem nördlichen Argentinien. Sie zeichnet sich durch einen ungewöhnlich schmackhaften Saft aus, und das Fruchtfleisch wird oft als Zusatz zu verschiedenen Süßwaren verwendet.
© CC0 / Wikipedia / Hans B.Blüte von Passiflora edulis f. edulis (Marakuja)
Blüte von Passiflora edulis f. edulis (Marakuja) - SNA, 1920, 01.07.2021
Blüte von Passiflora edulis f. edulis (Marakuja)
Marakuja - SNA, 1920, 01.07.2021
Marakuja

12. Pandanus

Die Früchte der so genannten Schraubenbäume sind nicht besonders wohlschmeckend, werden aber von manchen sehr gerne genossen. Die Heimat der Pflanzen befindet sich auf den Maskarenen, der Inselkette im Indischen Ozean, die rund 850 Kilometer östlich von Madagaskar liegt.
CC BY-SA 3.0 / Wikipedia / B.Navez / Pandanus
Pandanus - SNA, 1920, 01.07.2021
Pandanus

13. Rambutan

Diese Frucht ähnelt einem trotzigen Teenager – von außen ist sie stachelig und erschreckend, von innen aber ungeschützt, zart und liebevoll. Unter der zähen, stacheligen Schale von Rambutan verbirgt sich ein überraschend zartes Fruchtfleisch. Dieses wird oft zur Herstellung von Marmeladen und Gelees verwendet.
CC BY-SA 3.0 / Wikipedia / Agnieszka Kwiecień, Nova / Rambutan
Rambutan - SNA, 1920, 01.07.2021
Rambutan

14. Salakfrucht

Die Schale dieser Frucht ähnelt einer Schlangenhaut – glänzend und schuppig überlappend. In manchen Sprachen wird sie daher auch „Schlangenfrucht“ genannt. Das Fruchtfleisch sieht wie eine Zwiebel oder eine große Knoblauchzehe aus, ist aber süß und aromatisch, erinnert an Birne, Litschi und Jackfrucht.
Salakfrucht - SNA, 1920, 01.07.2021
Salakfrucht

15. Sternfrucht

In diesem Fall ist ebenfalls klar, woher der Name der Frucht stammt: In der Form ähnelt sie einem regelmäßigen fünfzackigen Stern. Die Sternfrucht, auch Karambole genannt, kann süß oder sauer sein. Die saure Variante wird in Salaten verwendet. Die süße kann man so einfach essen, der Geschmack der Frucht gleicht einer Mischung aus Zitrone, Mango und Weintraube.
CC BY-SA 3.0 / Wikipedia/ Fibonacci / Sternfrucht
Sternfrucht - SNA, 1920, 01.07.2021
Sternfrucht

16. Wasserapfel

Wasseräpfel sind wie glänzende Birnen und gehören zur gleichen Fruchtfamilie wie die Guave. Sie können rosa, hellgrün oder weiß sein. Die Fruchtschale ist dünn und schützt das weiße, saftige, schwammige Fruchtfleisch. Es sind nur zwei kleine Samen drin. Wasseräpfel sind leicht süß und herb im Geschmack, aber sehr erfrischend, daher kommt ja auch ihr Name.
Wasserapfel - SNA, 1920, 01.07.2021
Wasserapfel
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