Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Signal an Russland: Deutsche und Briten fliegen „Schutzeinsätze“ in Rumänien

F-35B Lightning II - SNA, 1920, 01.07.2021
Abonnieren
Die Bundeswehr hat Kampfjets nach Rumänien verlegt. Deren Besatzungen sollen dort gemeinsam mit der britischen Air Force sogenannte Schutzeinsätze fliegen – und nach Darstellung des deutschen Luftwaffenchefs außenpolitische Zeichen senden.
Der Einsatz in enger Zusammenarbeit mit der britischen Royal Air Force sei ein „eindeutiges politisches Signal nach außen“, sagte Generalleutnant Ingo Gerhartz, Inspekteur der Luftwaffe, laut DPA am Donnerstag am Rande eines Besuchs auf der rumänischen Luftwaffenbasis Constanta.
Zwei Kampfjets vom Typ Eurofighter hat die Bundeswehr temporär auf den Fliegerhorst am Schwarzen Meer entsandt. Das in Constanta bereits stationierte britische Kontingent übernimmt dabei die Wartung der Maschinen. „So müssen wir nur wenig Personal und Material dorthin verlegen“, sagte Gerhartz.
Es sei das erste Mal, dass die Luftwaffe gemeinsam mit der Royal Air Force den Luftraum der Nato-Südostflanke sichere. Man bezeichne dies als „Plug & Fight“-Konzept. „Damit sind wir in der Lage, unsere Kampfflugzeuge in kürzester Zeit an die Außengrenze der Allianz zu verlegen“, sagte der deutsche Luftwaffenchef.
In der Schwarzmeerregion kommt es immer wieder zu Spannungen zwischen der Nato und Russland. Die Verlegung der beiden deutschen Eurofighter nach Rumänien erfolgte jedoch planmäßig und ohne direkten Zusammenhang zur angespannten Lage.
Nach Darstellung der Bundeswehr fliegen die Eurofighter in Rumänien gemeinsam mit der britischen Air Force sogenannte Schutzflüge. Man werde „diese intensive Zusammenarbeit“ auch auf Spanien und Italien ausweiten, kündigte der Luftwaffenchef an.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала