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Wegen Preisexplosion bei Brennstoffen: Alice Weidel spricht von „Politik der sozialen Kälte“

© AP Photo / Markus Schreiber Alice Weidel (Archiv)
 Alice Weidel (Archiv) - SNA, 1920, 01.07.2021
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Die AfD-Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl, Alice Weidel, hat die Preisexplosion im Energiesektor zum Anlass genommen, den Rivalen ihrer Partei eine „maßlose Verteuerungs-Politik“ vorzuwerfen. Eine entsprechende Pressemitteilung erschien am Mittwoch auf der AfD-Webseite.
„Keinen Deut scheren sich die etablierten Parteien um die Folgen ihrer maßlosen Verteuerungs-Politik“, kritisiert Weidel. In der Mitteilung werden folgende Zahlen angeführt: Heizöl wurde im Vergleich zum Vorjahr um 52 Prozent teurer, wobei der Liter Super 23 und Diesel sogar 25 Prozent mehr kosten. Laut dem Statistischen Bundesamt stiegen die Energiepreise um fast zehn Prozent im Jahresvergleich, heißt es auf der Webseite.
„Rentner und Geringverdiener sind besonders betroffen, wenn staatliche Maßnahmen die Preise für Benzin und Strom in die Höhe treiben“, zitiert der AfD-Pressedienst Weidel.
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Ein Ende ist laut der stellvertretenden Bundessprecherin der AfD nicht in Sicht: Die Stromanbieter hätten für 2022 den nächsten Preisschub angekündigt. Auch die steigende CO2-Steuer werde den Benzinpreis weiter in die Höhe treiben, erklärt Weidel.
„Inflation, Kurzarbeit, ausbleibende Lohnerhöhungen und Nullrunden bei der Rente lassen Renten, Pensionen, Erspartes und Gehälter zusätzlich dahinschmelzen“, fügte sie hinzu.
Dies bezeichnete Weidel als „Politik der sozialen Kälte“, gegen die sich ihre Partei „mit aller Kraft“ wende. „Wir setzen uns für eine gesicherte und günstige Energieversorgung ein“, kündigte die AfD-Politikerin an.
„Sie ist eine Grundvoraussetzung für Wohlstand, Sicherheit und Gesundheit. Politiker, die dies missachten, haben an der Spitze eines Staates nichts zu suchen“, so Weidel.
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