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Mehr als 800 Menschen in Uganda mit Fake-Vakzin geimpft – Medien

© SNA / Kirill BragaCorona-Impfstoff (Symbolbild)
Corona-Impfstoff (Symbolbild) - SNA, 1920, 01.07.2021
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Mehr als 800 Menschen sollen im ostafrikanischen Uganda mit einem gefälschten Corona-Vakzin geimpft worden sein. Einige davon kamen bereits während der zweiten Pandemiewelle ums Leben. Dies berichten lokale Medien unter Berufung auf die Behörden.
Laut Angaben des Chefs der Präsidialamtsabteilung für die Gesundheitskontrolle, Wallen Naamara, betrogen die Verdächtigen, darunter auch ein Arzt, der derzeit auf der Flucht sei, Menschen und Firmen und impften im Zeitraum vom 15. Mai bis zum 17. Juni mit einem Fake-Medikament. Dieses soll überwiegend in Privatkrankenhäusern in der Hauptstadt Kampala verabreicht worden sein.
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Es seien zwei Krankenschwestern festgenommen worden, die Menschen gegen Bezahlung geimpft hätten. Außerdem seien Listen von Geimpften und Nummern der erteilten Zertifikate beschlagnahmt worden.
Laut den Behörden müssen sich die Betroffenen keine Sorgen über ihre Gesundheit machen, weil es die Möglichkeit gebe, dass die Betrüger Wasser genutzt haben.
„Die Etiketten dieses Impfstoffs sind offenbar woanders gestohlen oder hergestellt worden. (…) Sie gingen nicht durch staatliche Kanäle“, so Naamara.
Laut Angaben der John Hopkins University wurden in Uganda seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 79.000 Infektionen und über 1000 Todesfälle verzeichnet.
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