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Umfrage: Union vergrößert Vorsprung auf Grüne

© AP Photo / Markus SchreiberWahlplakate der Grünen und der CDU in Sachsen-Anhalt
Wahlplakate der Grünen und der CDU in Sachsen-Anhalt - SNA, 1920, 30.06.2021
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Die Union hat ihren Vorsprung vor den Grünen ausgebaut, ergab eine Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Forsa. Die Ergebnisse wurden am Mittwoch veröffentlicht.
Laut den im Auftrag der Mediengruppe RTL vom 22. bis 28. Juni erhobenen Daten erreichten die Unionsparteien im Trendbarometer wieder die 30-Prozentmarke – zum ersten Mal seit Anfang März. Im Vergleich zur Vorwoche verbesserten sich CDU und CSU erneut um einen Prozentpunkt.
Grünen-Chefin Annalena Baerbock (Archivbild) - SNA, 1920, 29.06.2021
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Damit sei der Vorsprung der Union vor den Grünen auf zehn Prozentpunkte angewachsen, hieß es. Die SPD werde mit 16 Prozentpunkten hinter der CDU/CSU, sechs Prozentpunkten hinter den Grünen und zwei Prozentpunkten vor der FDP drittstärkste Partei.
Wenn jetzt der Bundestag neu gewählt würde, wäre keine Regierungsbildung ohne die Union möglich. Die könnte mit 30 Prozent der Stimmen rechnen. Bei der Bundestagswahl 2017 kamen CDU/CSU auf 32,9 Prozent.
Für die Grünen würden laut der Umfrage 20 Prozent stimmen, bei der vorigen Bundestagswahl waren es 8,9 Prozent. Andere Parteien hätten folgendes Ergebnis erreicht: SPD 14 Prozent (20,5), FDP zwölf Prozent (10,7), AfD neun Prozent (12,6), Linke sieben Prozent (9,2).
Bundeskanzlerin Angela Merkel posiert nach der Verleihung der Harnack-Medaille, der höchsten Auszeichnung der Max-Planck-Gesellschaft für Verdienste für die Wissenschaft, am 29. Juni 2021 in Berlin. - SNA, 1920, 29.06.2021
Merkel mit Medaille der Max-Planck-Gesellschaft für Verdienste für Wissenschaft ausgezeichnet
Acht Prozent der Befragten würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2 vor vier Jahren). Die Zahl der Unentschlossenen und möglicher Nichtwähler liegt mit 22 Prozent etwas unter dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017 (23,8).
Bei einer Bundestagswahl würde das deutsche Parlament im Vergleich zu 2017 um 62 auf 771 Abgeordnete wachsen. Die von der künftigen Regierung benötigte Mehrheit liegt damit bei 386 Abgeordneten. Derzeit sind dann der Studie zufolge nur zwei Regierungs-Bündnisse denkbar: schwarz-grün mit zusammen 441 Mandaten und die schwarz-rot-gelbe „Deutschland-Koalition“ mit zusammen 471 Mandaten.
Wenn die Deutschen ihre Kanzlerin oder ihren Kanzler direkt wählen könnten, würden sich nach den Angaben derzeit 25 Prozent für den CDU-Chef Armin Laschet, 21 Prozent für die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock und 14 Prozent für den Kanzlerkandidaten der SPD, Olaf Scholz, entscheiden.
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Baerbock, Laschet und Scholz streiten über Außenpolitik: Radikale „Idealistin“ gegen „Weiter so“
Unter den jüngeren Wahlberechtigten ist Baerbock vorne, bei den Älteren ist die Mehrheit für Laschet, so die Recherche. Daran nahmen 2501 Befragte teil, die statistische Fehlertoleranz liegt bei plus/minus 2,5 Prozentpunkten.
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