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Sechs Tipps für Urlaubsgrüße via Post

© CC0 / Pixabay / Sven DichteBriefkasten (Symbolbild)
Briefkasten (Symbolbild) - SNA, 1920, 30.06.2021
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Obwohl die Messenger-Dienste wie WhatsApp oder Telegram bei den Deutschen sehr beliebt sind, versendet jeder Zweite seine Urlaubsgrüße auch mittels der guten alten Papier-Postkarte. Allein im Jahr 2020 wurden von der Deutschen Post rund 120 Millionen Postkarten befördert. Wir präsentieren Ihnen ein paar Tipps, wie man das am besten machen kann.
Am liebsten versenden die Deutschen ihre Urlaubsgrüße via Messenger-Apps (56 Prozent), heißt es in der Umfrage aus dem Jahr 2019, in der Mehrfachnennungen möglich waren. Fast genauso populär sind in Deutschland die klassischen Postkarten oder Briefe – dafür entscheiden sich 55 Prozent der Befragten. 47 Prozent ziehen eher ein persönliches Telefongespräch vor. Jeder Fünfte (20 Prozent) nutzt für diesen Zweck SMS oder soziale Netzwerke. Nur fünf bis sieben Prozent tun es via E-Mail oder durch spezielle Grußkarten-Apps.
Wir präsentieren Ihnen die sechs Tipps, die das Versenden von Postkarten, trotz deren mehr als 150-jährigen Geschichte leicht und auch modern machen können.

1. Porto gleich bezahlen

Eine Ansichtskarte zusammen mit dem Porto bezahlen. In manchen Ländern geht das gleich im Laden. Dann müssen Sie nicht nach einer Postfiliale suchen, um die passende Briefmarke kaufen zu können. Darüber hinaus sind die Briefkästen viel leichter zu finden und rund um die Uhr offen.

2. Richtige Form der Postkarte

Postkarten müssen rechteckig sein, empfiehlt die Deutsche Post. Diese sollen demnach so beschaffen sein, dass sie ohne Probleme die automatisierten Sortiermaschinen durchlaufen können. Postkarten in kreativeren Formen, wie zum Beispiel Kleeblatt, Herzchen oder eine ausgeschnittene Blume, müssen in einem Briefumschlag versandt werden.

3. Stifte mit Löschfunktion

Wir sind an die digitalen Dinge wie Löschfunktion so gewöhnt, dass wir es gar nicht merken – auf einer Papier-Postkarte aber gibt es keine solche Löschtaste. Deswegen wird empfohlen, einen speziellen Kuli mit Kunststoffspitze zu nutzen, die die Tinte und den zugelassenen Fehler wegreibt. So wird Ihre Postkarte ordentlich aussehen.
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4. Preise der jeweiligen Post beachten

Bei den Postkarten, die Sie während Ihres Urlaubs aus dem Ausland an die daheim gebliebenen Verwandten nach Deutschland und an Freunde schicken, sind natürlich die Preise der jeweiligen Landespostgesellschaft zu beachten.

5. Postkarten-Apps

Heutzutage gibt es jede Menge Möglichkeiten, eigene Postkarten persönlich zu gestalten. Bei den entsprechenden Apps wird eine solche sehr einfach gebastelt. Sie laden eine App herunter, wählen ein passendes Motiv aus, setzen eigene Fotos ein, fügen einen begleitenden Text sowie die Anschrift Ihrer Freunde hinzu, bezahlen und voilà – die Überraschung ist perfekt! Der App-Anbieter übernimmt den Druck, die Frankierung und die Absendung Ihres Postkarten-Meisterwerks. Diese Methode erspart Ihnen die Suche nach einer passenden Ansichtskarte und später auch nach einem Briefkasten.

6. Individuelle Briefmarken

Wenn Sie innerhalb Deutschlands ihren Urlaub verbringen wollen und Postkarten aus einem einheimischen Urlaubsort versenden möchten, können Sie Ihre Freunde mit kreativen Briefmarken überraschen, die Sie selber gestalten. Die Deutsche Post bietet eine solche Möglichkeit an. Die Mindestbestellmenge liegt da bei zehn Stück.
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Postkarten in Deutschland

2020 wurden von der Deutschen Post rund 120 Millionen Postkarten befördert, teilte am 17. Juni die Deutsche Post mit. Das seien 27 Millionen weniger als im Jahr 2019. Das sei mit der Corona-Pandemie verbunden, denn 2020 fanden wegen meistens geschlossenen Grenzen auch viel weniger Urlaubsreisen ins Ausland statt. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich die Anzahl der versendeten Postkarten im diesen Jahr nun ändern wird, weil viele Deutsche ihren Urlaub nachholen möchten. „Wir gehen davon aus, dass mit der steigenden Reisetätigkeit auch wieder mehr Postkarten geschrieben werden. Unserem Eindruck nach ist zudem durch Corona das Bedürfnis nach persönlicher, bleibender Kommunikation gewachsen. Was liegt da näher, als eine Postkarte aus dem ersehnten Urlaub an die Familie oder Freunde zuhause zu schreiben?“, so Ole Nordhoff, Leiter Marketing der Deutschen Post.

Deutsche Postcrosser sind Nummer Eins

Über eine weltweit bekannte Internetplattform der Postkarten-Community „Postcrossing“ kann man Postkarten aus aller Welt empfangen. Aktuell nehmen an dem Projekt mehr als 803.000 Postcrosser aus 206 Ländern teil. Deutschland hat über 57.000 Mitglieder dieser Community und liegt damit auf Platz fünf nach Russland (rund 112.000 Mitglieder), Taiwan (104.000 Mitglieder), China (74.000 Mitglieder) und den USA (72.000 Mitglieder). Wenn man aber die Anzahl der gesendeten Postkarten betrachtet, so ist hier Deutschland auf Platz eins – insgesamt haben die Deutschen via Plattform, die 2005 gegründet worden war, rund zehn Millionen Postkarten geschickt.

Die erste Postkarte der Welt

Die erste geschriebene Postkarte der Welt wurde am 1. Oktober 1869 von Perg bei Linz nach Kirchdorf versandt und diente der Abstimmung eines Besuchs im Bekanntenkreis. Sie ist in der virtuellen Ausstellung „Mehr als Worte. 150 Jahre Postkartengrüße“ des Museums für Kommunikation Berlin zu sehen.
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