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Spuren uralten Pesterregers in Lettland gefunden

© SNA / Evgeniy Odinokov / Zur BilddatenbankDNA-Analyse
DNA-Analyse  - SNA, 1920, 30.06.2021
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Bei archäologischen Ausgrabungen in Lettland sind Spuren des wohl ältesten Peststammes entdeckt worden. Die Bakterien Yersinia pestis wurden im Schädel eines 5000 Jahre alten Wildbeuters nachgewiesen, wie das Fachjournal „Cell Reports“ berichtet.
Die menschlichen Überreste am neolithischen Lagerplatz Riniukalns waren schon im 19. Jahrhundert entdeckt worden. Damals wurden Skelettteile eines Mädchens, das im Alter von zwölf bis 18 Jahren gestorben war, und eines Mannes im Alter von 20 bis 30 Jahren freigelegt. Die Gebeine gingen nach dem Zweiten Weltkrieg verloren, wurden aber im Jahr 2011 wieder entdeckt. Später wurden weitere zwei Gräber – mit einem erwachsenen Mann und einem Säugling – entdeckt.
Virusforschung (Symbolbild) - SNA, 1920, 19.04.2021
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Im Ergebnis von DNA-Analysen wurden in einem männlichen Schädel Spuren des Bakteriums Yersinia pestis nachgewiesen. Der Mann könnte sich von einem Tier angesteckt haben.
Laut der Studie handelt es sich um einen der ältesten Peststämme, der im Vergleich zu den nachfolgenden Stammvarianten der Seuche weniger ansteckend sein könnte.
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