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Privatsache? Söders Vize verzichtet auf Impfung und wird zu Erklärung gedrängt – Netz reagiert

© AP Photo / Manu FernandezImpfkampagne in Madrid
Impfkampagne in Madrid - SNA, 1920, 30.06.2021
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Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat seinen Stellvertreter Hubert Aiwanger (Freie Wähler) laut Medienberichten öffentlich zu einer Rechtfertigung gedrängt, warum er noch nicht gegen das Coronavirus geimpft ist.
Söder forderte eine Erklärung von Aiwanger am Dienstag in München vor der Presse. Der Freie-Wähler-Chef erwiderte laut Medien, bei der Entscheidung, sich impfen zu lassen oder nicht, handle es sich um eine persönliche Sache.
Viele Benutzer sozialer Netzwerke unterstützten Aiwanger und betonten, dass man zu einer Impfentscheidung nicht genötigt werden dürfe. „Sonnenblume“ twitterte am Mittwoch, Söder habe sich eine „Frechheit“ erlaubt, als er den Impfstatus seines Vizes den Journalisten mitgeteilt und ihn dann zu einer Stellungnahme aufgefordert habe.
„Ob sich jemand impfen lässt oder nicht, geht die Öffentlichkeit nichts an.“
Unter dem Hashtag #IchBinAiwanger stärkten viele dem Freie-Wähler-Politiker den Rücken und lehnten das Benehmen Söders und anderer Politiker ab, die Aiwanger unter Druck gesetzt hätten. Einige sprachen sich aber auch über den Politiker kritisch aus.
„Impfen darf nicht Privatsache sein, sondern ist von allgemeinem Interesse“, schrieb etwa der User unter dem Namen Dr. Lockdown Viehler. „Es geht nicht an, dass sich nur ein paar impfen lassen und am Ende merken, dass sie trotzdem genauso wenig Rechte haben.“
Der Twitterer „Blake (Morgellon-Züchter)“ hob hervor, dass es die Öffentlichkeit „nicht zu interessieren“ habe, ob man geimpft sei oder nicht. Aber genau Impf-Gegner versuchten auch, „Dritten die Impfung auszureden“.
Bislang sind in der Europäischen Union vier Impfstoffe gegen Covid-19 zugelassen: Präparate von Biontech/Pfizer, Moderna, Astrazeneca und Johnson & Johnson. Die Hälfte aller Deutschen (54,5 Prozent) erhielt nach Behördenangaben mindestens eine Impfdosis. 36,5 Prozent der Gesamtbevölkerung sind vollständig geimpft.
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