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Niederländische Fregatte von russischen Kampfjets „bedrängt“ – Moskau klärt auf

© SNA / Alexander Vilf / Zur BilddatenbankRussischer Überschall-Jagdbomber Su-34
Russischer Überschall-Jagdbomber Su-34  - SNA, 1920, 30.06.2021
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Russische Kampfflugzeuge haben „mehrere Stunden lang die niederländische Fregatte „Evertsen“ im Schwarzen Meer bedrängt“, hieß es beim niederländischen Verteidigungsministerium am Mittwoch.
Die Behörde klagte darüber, dass die Kampfflugzeuge eine gefährliche Situation für die niederländische Schiffsbesatzung geschaffen hätten.
„Das geschah am vergangenen Donnerstag, als das Kriegsschiff sich südöstlich der Krim befand“, wurde mitgeteilt.
Die Jagdflieger, die „mit Bomben und sogenannten Luft-Boden-Raketen bewaffnet waren“, seien in einer „gefährlich geringen Höhe und Nähe“ zu dem Schiff geflogen, hieß es.
Nach „mehrstündiger Bedrängung“ und „simulierten Attacken“ sei es auf der „Evertsen“ zu Betriebsstörungen in der elektronischen Ausrüstung gekommen, behauptete das niederländische Verteidigungsministerium. Die Behörde warf Russland vor, gegen das Recht auf Freiheit der Hohen See verstoßen zu haben.
Das russische Verteidigungsministerium hat nun Klarheit über den Vorfall mit dem niederländischen Schiff im Schwarzen Meer geschaffen. Demnach hatte die Fregatte „Evertsen“, die sich in Neutralgewässern befand, den Kurs geändert und sich in Richtung der Straße von Kertsch in Bewegung gesetzt. Um eine Grenzverletzung zu verhindern, stiegen Jagdflugzeuge Su-30 und Frontbomber Su-24 in die Luft. Daraufhin änderte die „Evertsen“ den Kurs.
Beim russischen Verteidigungsministerium wurde betont, dass der Flug in einem sicheren Abstand zu der niederländischen Fregatte verlaufen war.
„Die russischen Flugzeugbesatzungen kehrten zu ihren Flugplätzen zurück. Die Flüge wurden in Übereinstimmung mit den internationalen Luftraumregeln absolviert“, wurde hinzugefügt.
Am 23. Juni hatte der britische Zerstörer „Defender“ die russische Staatsgrenze im Raum des Kaps Fiolent an der Krimküste überquert und war bis zu drei Kilometer weit in die Territorialgewässer Russlands eingedrungen. Daraufhin gab ein russisches Grenzschutzschiff Warnschüsse ab. Neun Minuten später warf ein Kampflugzeug Su-24M vier Bomben am Fahrweg des britischen Schiffes ab. Um 11:23 Uhr MESZ hatte die „Defender“ das Territorialgewässer Russlands verlassen.
Zerstörer „Defender“ - SNA, 1920, 26.06.2021
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Das Verteidigungsministerium und die Regierungskanzlei in London dementierten die Information, laut der das britische Kriegsschiff in russische Hoheitsgewässer eingelaufen und beschossen worden war. Die britische Seite betonte nachdrücklich, dass das Schiff entsprechend dem Völkerrecht eine „harmlose Durchfahrt“ durch ukrainische Territorialgewässer vorgenommen habe. Ein BBC-Journalist, der sich zu diesem Zeitpunkt an Bord des Zerstörers befand, bestätigte, dass die „Defender“ absichtlich die russische Grenze überquert hatte.
Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa bezeichnete den Vorfall mit dem britischen Zerstörer als „Provokation“.
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