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Aktuelle Nachrichten aus Afghanistan

Nachtnews: Altstadt von Landshut unter Wasser, VW zieht in Ohio vor Oberstes US-Gericht

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 30.06.2021
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Altstadt von Landshut unter Wasser – Sturzbäche und Schlamm, Afghanistan-Einsatz beendet: Bundeswehr hat Feldlager verlassen, VW will nach „Dieselgate“-Schlappe in Ohio vor Oberstes US-Gericht, Klinsmann gratuliert England
SNA präsentiert in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

Altstadt von Landshut unter Wasser – Sturzbäche und Schlamm

Außergewöhnliche Regenmassen haben die Altstadt im bayerischen Landshut am Dienstagabend unter Wasser gesetzt. Zum Anpfiff des EM-Fußballspiels Deutschland gegen England zogen Starkregen, Blitz und Donner über die Stadt, sagte ein Polizeisprecher. Es gab Sturzbäche, verschlammte Straßen, weggeschwemmte Autos, ausgespülte Gullydeckel, umgestürzte Bäume, vollgelaufene Keller, beschädigte Stromkästen und Öltanks, zitiert die Deutsche Presse-Agentur (DPA) den Lagedienstleiter der integrierten Leitstelle Landshut, Mirko Olzem. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen aber niemand. „Das war ein Unwetter, wie es nur alle fünf bis zehn Jahre vorkommt“, ergänzte er.
Große Wassermassen seien innerhalb kürzester Zeit über der Stadt niedergegangen. Zwischen 17:30 Uhr und 20:45 Uhr waren Feuerwehr und Rettungsdienste nach Angaben der Leitstelle zu knapp 650 Einsätzen ausgerückt. Das sei deutlich über dem Durchschnitt gewesen. Bei der Polizei kamen etwa 20 Einsätze hinzu.
Die Aufräumarbeiten dauerten am Abend an. Viele werden das Ausmaß der Schäden erst am Morgen erkennen, sagte Olzem. Im Jahr 2016 hatte es ein ähnliches Unwetter in der Ortschaft Essenbach in der Nähe von Landshut gegeben.

Afghanistan-Einsatz beendet: Bundeswehr hat Feldlager verlassen

Die Bundeswehr hat ihren Einsatz in Afghanistan beendet. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wurden die letzten verbliebenen deutschen Soldaten der Nato-Mission „Resolute Support“ am Dienstag mit Militärmaschinen aus dem Feldlager in Masar-i-Scharif ausgeflogen.
Bundeswehr-Soldat in Afghanistan (Archivbild) - SNA, 1920, 29.06.2021
Afghanistan
Einsatz beendet: Letzte Bundeswehr-Soldaten haben Afghanistan verlassen
Die Opposition und auch die Wehrbeauftragte Eva Högl hatten wiederholt eine Evaluierung des Einsatzes gefordert, um erreichte Fortschritte und Misserfolge besser zu verstehen und Schlussfolgerungen für künftige und laufende Einsätze zu ziehen.
Ihr großer Dank gelte den über 150.000 Männern und Frauen in Uniform, die in Afghanistan seit 2001 ihren Dienst verrichtet hätten, so Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU). „Wir sind nun nicht mehr im Afghanistan-Einsatz, wir blicken auf ihn zurück. Und wir werden offen darüber reden, was gut war, was nicht gut war und was wir gelernt haben“, so die Verteidigungsministerin laut DPA. Das gelte für die Bundeswehr, das Verteidigungsministerium und die Bundesregierung insgesamt.

VW will nach „Dieselgate“-Schlappe in Ohio vor Oberstes US-Gericht

Wie die DPA berichtet, hat das Oberste Gericht von Ohio am Dienstag entschieden, dass der Bundesstaat Sanktionen wegen systematischer Abgasmanipulation gegen den Autobauer verhängen kann, die über die bereits auf US-Bundesebene vereinbarten Strafen hinausgehen. Für VW sind regionale Verfahren wie dieses in Ohio brisant – dem Wolfsburger Autokonzern könnten erneut milliardenschwere Bußgelder drohen.
Volkswagen teilte auf Nachfrage mit, den Fall vor den US Supreme Court bringen zu wollen, den Obersten Gerichtshof Amerikas. Der Konzern ist der Auffassung, dass Ansprüche einzelner Bundesstaaten im Abgasskandal durch Strafen und Entschädigungen abgegolten seien.
Das Urteil aus Ohio birgt für VW ein hohes finanzielles Risiko, geht aus der Entscheidung des Gerichts hervor. Die Richter sprachen sich mit sechs zu einer Stimme dafür aus, dass weitere Strafen gegen das Unternehmen ermöglicht werden sollten. Richter Michael Donnelly, der als einziger dagegen war, bezifferte laut DPA die zusätzlichen Bußgelder, die VW dadurch theoretisch entstehen könnten, auf „mehr als eine Billion Dollar“. Ohio ist nur einer von mehreren Schauplätzen – der Autobauer ist in anderen US-Bundesstaaten mit ähnlichen Klagen konfrontiert.

Löw-Vorgänger Klinsmann gratuliert England: „Haben daran geglaubt“

Der ehemalige Bundestrainer und frühere England-Profi Jürgen Klinsmann hat der englischen Fußball-Nationalmannschaft zum Einzug in das Viertelfinale gratuliert. „Ein fantastischer Abend für England. Sie haben daran geglaubt, sie haben die zweite Halbzeit dominiert“, zitierte die DPA den Amtsvorgänger von Joachim Löw. Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes hatte zuvor in London im Achtelfinale der Europameisterschaft 0:2 verloren. „Deutschland hatte zwei oder drei gute Chancen und hat sie nicht genutzt. England hat sie genutzt und verdient gewonnen“, sagte Klinsmann, der auf der Insel einst für Tottenham Hotspur spielte, gegenüber der BBC.
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