Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Wenige Tage nach Vorfall mit britischem Zerstörer: Manöver „Sea Breeze“ startet im Schwarzen Meer

© SNA / Igor Maslow / Zur BilddatenbankEin spanisches Schiff im Hafen Odessa (Archivbild)
Ein spanisches Schiff im Hafen Odessa (Archivbild) - SNA, 1920, 28.06.2021
Abonnieren
Im Schwarzen Meer startet am Montag das Großmanöver „Sea Breeze“ (zu dt.: „Meeresbrise“), das von den USA und der Ukraine angeführt wird.
32 Länder von sechs Kontinenten, 5000 Militärs, 32 Schiffe sowie 40 Fluggeräte sollen Teil der Militärübungen sein.
Das seit 1997 regelmäßig durchgeführte Manöver findet vom 28. Juni bis zum 10. Juli statt.
Zuvor hatte der amtliche Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, erklärt, dass russische Militärs die Vorbereitung und Durchführung des Manövers „Sea Breeze“ verfolgten und „bei Notwendigkeit adäquat im Interesse der Gewährleistung der Sicherheit Russlands auf die sich entwickelnde Lage reagieren“ würden.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bezeichnete die ukrainisch-amerikanischen Militärübungen als Provokation.
Moskau hat Washington und seine Verbündeten bereits aufgerufen, von den Übungen im Schwarzen Meer abzusehen. Die russische Botschaft in den Vereinigten Staaten warnte, dass das Ausmaß der ukrainisch-amerikanischen Übungen Sea Breeze das Risiko unbeabsichtigter Zwischenfälle im Schwarzen Meer erhöhe.
Der Raketenzerstörer USS Ross (Archivbild) - SNA, 1920, 26.06.2021
Militärübung Sea Breeze 2021: US-Kriegsschiff fährt ins Schwarze Meer

Jüngste Grenzverletzung durch britischen Zerstörer

Das aktuelle Militärmanöver findet kurz nach dem jüngsten Vorfall mit einem britischen Zerstörer im Schwarzen Meer statt. Die „Defender“ hatte am 23. Juni die Seegrenze Russlands überquert und ist bis zu drei Kilometer weit in das russische Hoheitsgewässer im Raum des Kaps Fiolent an der Krimküste eingedrungen.
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden von einem Grenzschnellboot Warnschüsse abgegeben und dann von einem Militärflugzeug Su-24M Bomben am Fahrweg des Zerstörers abgeworfen, um das Schiff zur Kursänderung zu zwingen.
Zerstörer „Defender“ - SNA, 1920, 26.06.2021
Warum hat Boris Johnson Zerstörer zur Krim geschickt? - Experte: „Ganz klar, die Briten wollen...“
London erklärte dagegen, dass das Kriegsschiff dem Völkerrecht entsprechend eine „friedliche Durchfahrt“ durch ukrainisches Territorialgewässer unternommen habe. Behauptet wurde, dass keine Schüsse gegen die „Defender“ gerichtet und keine Bomben am Fahrweg des Schiffes abgeworfen worden seien. Johnson zufolge ist die Durchfahrt im Schwarzen Meer „durchaus angebracht“ gewesen.
Vielmehr gehe man davon aus, dass die russische Seite eine Waffenübung abgehalten und es für die maritime Gemeinschaft eine Vorwarnung in Bezug auf mögliche Aktivitäten gegeben habe, hieß es.
Im Zusammenhang mit dem Zwischenfall wurde die britische Botschafterin in Moskau, Deborah Bronnert, ins russische Außenministerium zitiert, wo entschiedener Protest eingelegt wurde.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала