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Streit um Explosion in Vrbetice: Prag verlangt von Moskau 25,5 Millionen Euro Entschädigung

© CC0 / PixabayPrag (Archiv)
Prag (Archiv) - SNA, 1920, 28.06.2021
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Prag will von Moskau eine Entschädigung in Höhe von etwa 25,5 Millionen Euro wegen der Explosion im Munitionslager in Vrbetice erhalten. Darüber berichtet die Zeitung „Mladá fronta Dnes“. Tschechien vermutet hinter der Explosion russische Geheimdienste.
Eine entsprechende Note hat der stellvertretende tschechische Außenminister, Martin Smolek, dem russischen Botschafter in Prag, Alexander Smejewski, bereits übergeben. Smolek warf Moskau zudem vor, mit der Aufnahme Tschechiens in die Liste „unfreundlicher“ Staaten gegen das Völkerrecht verstoßen zu haben.
Den durch die Explosion in Vrbetice verursachten Schaden schätzten die Behörden Angaben zufolge auf 650 Millionen tschechische Kronen (umgerechnet rund 25,5 Millionen Euro).

Hintergrund

Tschechien hatte russischen Geheimdiensten Mitte April vorgeworfen, hinter der Explosion im Munitionslager im tschechischen Vrbetice im Jahr 2014 zu stecken. In diesem Zusammenhang verwies Tschechien 18 russische Diplomaten des Landes. Moskau wies den Vorwurf zurück und erklärte als Reaktion 20 Mitarbeiter der tschechischen Botschaft für unerwünscht.
Die Slowakei, Estland, Litauen und Lettland solidarisierten sich mit Tschechien und wiesen ebenfalls russische Diplomaten aus. Auch Polen, Bulgarien und Rumänien verkündeten eine Ausweisung.
Prag - SNA, 1920, 10.06.2021
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