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Zum Schutz vor nordkoreanischer Artillerie: Südkorea will eigene „Eisenkuppel“ entwickeln

© SNA / Andrej Stenin / Zur BilddatenbankIron Dome (Archivbild, Symbolbild)
Iron Dome (Archivbild, Symbolbild) - SNA, 1920, 28.06.2021
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Südkorea hat die Entwicklung eines eigenen Raketenabwehrsystems beschlossen. Es soll der israelischen „Eisenkuppel“ („Iron Dome“) ähneln und die Infrastruktur des Landes vor möglichen Langstreckenartilleriebedrohungen seitens Nordkoreas schützen. Dies meldet am Montag Yonhap.
Die Nachrichtenagentur schreibt unter Berufung auf die DAPA, die südkoreanische Behörde für den Erwerb und die Entwicklung von Verteidigungsgütern, dass der Ausschuss für die Förderung von Verteidigungsprojekten mit dem Verteidigungsminister Suh Wook an der Spitze das Projekt im Umfang von 2,56 Milliarden US-Dollar genehmigt hätte. Es soll im nächsten Jahr starten und gegen 2035 abgeschlossen sein.
„Das Projekt ist dafür bestimmt, ein Abfangsystem mit unseren Technologien zu sichern, um die Möglichkeiten, den gegnerischen Langstreckenartilleriebedrohungen entgegenzuwirken, zu steigern sowie die Kerneinrichtungen und Militär- sowie Sicherheitsinfrastruktur zu schützen“, so die DAPA.
Joe Biden und Moon Jae In bei der gemeinsamen Pressekonferenz in Washington, der 21. Mai 2021 - SNA, 1920, 22.05.2021
Nach US-Zustimmung: Beschränkungen für Südkorea bei Raketenentwicklung aufgehoben
Iron Dome“ ist ein israelisches mobiles Raketenabwehrsystem, das von Rafael Advanced Defense Systems Ltd. zur Abwehr von Kurzstreckenraketen entwickelt wurde. Yonhap betont, dass das System Bedrohungen wie Kurzstreckenraketen, Artilleriegeschosse und unbemannte Fluggeräte entdecken, identifizieren und vernichten kann.
Die Nachrichtenagentur verweist unter anderem darauf, dass Südkoreas Verteidigungsministerium bereits im vergangenen Jahr versprochen hätte, ein solches Abwehrsystem zu entwickeln. Ferner heißt es, dass Nordkorea etwa 1000 Artilleriestücke, darunter auch 240-Milimeter-Raketenwerfer, entlang der militärischen Demarkationslinie, die die zwei Koreas trennt, stationiert hätte.
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