Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Reaktion auf Sanktionen: Weißrussland verbietet EU-Vertretern Einreise

© REUTERS / PRESS SERVICE OF THE PRESIDENT ODer weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko
Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko - SNA, 1920, 28.06.2021
Abonnieren
Als Reaktion auf die EU-Sanktionen hat Weißrussland Vertretern der offiziellen europäischer Strukturen und Bürgern der EU-Länder, die zur Einführung restriktiver Maßnahmen beigetragen hatten, die Einreise untersagt.
„Als Antwort wird Vertretern europäischer Strukturen und Personen aus den Ländern der Europäischen Union, die zur Einführung restriktiver Maßnahmen beigetragen haben, die Einreise nach Weißrussland verboten. Die weißussische Seite entwickelt weiterhin andere Reaktionsmaßnahmen, auch wirtschaftliche“, hieß es in einer Erklärung des weißrussischen Außenministeriums.
Gleichzeitig hofft Minsk, dass die EU-Vertreter erkennen würden, ein gewaltsamer Ansatz in den Beziehungen zu Weißrussland sei „falsch und sinnlos“.

Hintergrund

Die Beziehungen zwischen der EU und Minsk haben sich nach den Präsidentenwahlen in Weißrussland deutlich verschlechtert. Die EU erkannte den Sieg des langjährigen Machthabers Alexander Lukaschenko nicht an und warf ihm Wahlfälschung vor. Danach führten die EU, Großbritannien, die USA und Kanada politische und wirtschaftliche Sanktionen gegen eine Reihe hochrangiger weißrussischer Beamter ein, darunter gegen Lukaschenko selbst sowie gegen einige Unternehmen, die ihn unterstützen.
Die Pressestelle der Regierung in Minsk kündigte am 23. April Gegensanktionen an. Darüber hinaus sind nun in Weißrussland Waren von Škoda Auto, Liqui Moly und Beiersdorf verboten. Die Liste der sanktionierten Waren gilt vorerst für sechs Monate.
Dem Ex-Chefredakteur des Telegram-Kanals Nexta Roman Protassewitsch, der bei der Notlandung des Ryanair-Flugzeugs in Minsk festgenommen wurde, wirft die weißrussische Justiz extremistische Aktivitäten im Netz vor, darunter Appelle an die Bevölkerung der Ex-Sowjetrepublik, gegen den Langzeitpräsidenten Alexander Lukaschenko zu protestieren. Bei einem Schuldspruch drohen Protassewitsch 15 Jahre Haft.
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала