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Mann in Jordanien stirbt kurz nach Astrazeneca-Impfung

© AFP 2021 / KHALIL MAZRAAWIMenschen in einem Impfzentrum in der jordanischen Hauptstadt Amman
Menschen in einem Impfzentrum in der  jordanischen Hauptstadt Amman - SNA, 1920, 27.06.2021
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Ein 66-Jähriger ist in Jordanien am Sonntag nach der Verabreichung der zweiten Impfdosis gegen Covid-19 gestorben. Dies meldet die Nachrichtenagentur Petra unter Verweis auf die Presseabteilung der Universität von Jordanien und das Gesundheitsministerium des Landes.
Dem Mann wurde demnach im Impfzentrum auf dem Universitätsgelände das Corona-Vakzin von Astrazeneca verabreicht. Zehn Minuten nach der zweiten Impfung, als er in einem Ruheraum gewartet habe, sei er ohnmächtig geworden. Das medizinische Personal habe versucht, den Patienten wiederzubeleben, bevor er in das Krankenhaus der Universität gebracht worden sei – dort sei sein Tod festgestellt worden.
Laut dem Gesundheitsminister Firas Hawari hatte der Mann die erste Impfung am 4. April erhalten – die zweite habe er am heutigen Sonntag nach einer 12-wöchigen Wartezeit bekommen. Er habe zwar Vorerkrankungen gehabt, nach der ersten Dosis jedoch über keine Nebenwirkungen geklagt.
Die möglichen Nebenwirkungen des Astrazeneca-Impfstoffs, darunter auch Blutgerinnsel, treten laut dem Minister in der Regel nicht direkt nach der Injektion ein, sondern erst nach mindestens fünf Tagen nach der Impfung.
Zur Ermittlung der Todesursache werde derzeit eine Obduktion vorgenommen, so der Minister.
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