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Helikopter von Kolumbiens Präsidenten Duque gerät unter Beschuss

© REUTERS / Colombia PresidencyEinschusslöcher am Hubschrauber von Kolumbiens Präsident Iván Duque
Einschusslöcher am Hubschrauber von Kolumbiens Präsident Iván Duque - SNA, 1920, 26.06.2021
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In Kolumbien ist der Hubschrauber mit Präsident Iván Duque an Bord beschossen worden. Mindestens sechs Schüsse trafen die Maschine, in dem der Staatschef und ranghohe Regierungsmitglieder am Freitag (Ortszeit) nach Cúcuta unterwegs waren. Verletzt wurde niemand. Duque sprach von einem Anschlag und ließ die Täter verfolgen.
„Der Helikopter, in dem wir flogen, wurde Ziel eines Anschlags“, sagte der Staatschef nach der Landung in Cúcuta laut DPA. Die Maschine wurde nach Informationen der Agentur beim Anflug auf diese ostkolumbianische Stadt beschossen.
„Diese Regierung wird nicht eine Minute verlieren im Kampf gegen den Drogenhandel, gegen den Terrorismus und das organisierte Verbrechen“, betonte Duque.
Neben ihm saßen Verteidigungsminister Diego Molano und Innenminister Daniel Palacios in der Maschine vom Typ Blackhawk. Bei dem Beschuss blieben alle den ersten Angaben zufolge unversehrt. Der Fernsehsender RCN zeigte den Hubschrauber, an dem sechs Einschusslöcher am Rumpf, am Rotor und am Heck zu erkennen waren.
Spuren der Explosion einer Autobombe auf dem  GElände einer MIlitärbasis in der Stadt Cucuta, Kolumbien  - SNA, 1920, 18.06.2021
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„Ich habe die Sicherheitskräfte angewiesen, diejenigen zu verfolgen, die auf das Flugzeug geschossen und das Leben anderer Menschen in Gefahr gebracht haben“, sagte Duque. „Die Botschaft ist, dass Kolumbien weiterhin stark im Kampf gegen das Verbrechen ist.“
Wer hinter dem Angriff steckt, war zunächst unklar. Nach einem jahrzehntelangen Bürgerkrieg in Kolumbien, der mehr als 220.000 Menschen das Leben kostete, schlossen die größte Guerillaorganisation Farc und die Regierung 2016 einen Friedensvertrag ab. Dennoch werden Teile des südamerikanischen Landes noch immer von bewaffneten Gruppen kontrolliert.
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