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Evakuierungsflug nach Mali: Deutschland holt verwundete Soldaten ab

© CC0 / U.S. Air Force photo by Airman 1st Class Stephani BargeEine A400M der deutschen Luftwaffe (Archiv)
Eine A400M der deutschen Luftwaffe (Archiv) - SNA, 1920, 26.06.2021
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Die zwölf deutschen Blauhelmsoldaten, die am Freitag beim Anschlag auf eine Patrouille der Bundeswehr in Mali verletzt wurden, sollen noch am Samstag nach Hause gebracht werden. Ein Verwundetenlufttransport ist bereits auf dem Weg ins westafrikanische Land. Linke-Politiker Gregor Gysi fordert unterdessen den deutschen Abzug aus Mali.
Ein erster Evakuierungsflug hob am frühen Samstagmorgen vom Luftwaffenstützpunkt Wunstorf nordwestlich von Hannover ab, meldet die Deutsche Presse-Agentur. Der Airbus A400M der Luftwaffe ist als fliegende Intensivstation einsetzbar. Die Verletzten sollen nach Köln und möglicherweise auch nach Stuttgart geflogen werden.
Am Freitagmorgen hatte ein Selbstmordattentäter mit einer Autobombe eine Patrouille deutscher UN-Soldaten rund 180 Kilometer nördlich von Gao angegriffen. Dabei wurden zwölf deutsche Soldaten verwundet, drei von ihnen schwer. Ein belgischer Soldat wurde ebenfalls verletzt. Die betroffenen Soldaten hatten den Konvoi eines malischen Bataillons gesichert. Sie wurden mit Hubschraubern nach Gao in Sanitätseinrichtungen gebracht.
Bundeswehr-Soldat beim Nato-Einsatz „Enhanced Forward Presence“ (Archiv) - SNA, 1920, 25.06.2021
Anschlag auf Bundeswehr-Einheit in Mali – mindestens 13 Soldaten verletzt
Nach dem Angriff forderte Gregor Gysi, außenpolitischer Sprecher der Linke-Fraktion im Bundestag ist, den Abzug der deutschen Soldaten aus Mali. Der Einsatz sei von Anfang an falsch gewesen, sagte Gysi der Deutschen Presse-Agentur. Es sei „höchste Zeit, die Soldaten abzuziehen“.
Derzeit sind rund 900 deutsche Soldaten an der UN-Mission Minusma beteiligt, die den Friedensprozess in Mali unterstützen soll. Nach Angaben der Bundeswehr übernehmen sie Aufgaben in den Bereichen Führung, zivilmilitärische Zusammenarbeit, Beobachtung und Beratung.
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