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Drei Frauen bei Messerattacke in Würzburger Kaufhaus getötet – Polizeipräsident

© AFP 2021 / ARMANDO BABANIPolizeiauto in Würzburg, nach Messerattacke am 25. Juni
Polizeiauto in Würzburg, nach Messerattacke am 25. Juni - SNA, 1920, 26.06.2021
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Bei den Todesopfern der Messerattacke von Würzburg handelt es sich laut Unterfrankens Polizeipräsident Gerhard Kallert um drei Frauen. Alle sind in einem Kaufhaus getötet worden.
Der Verdächtige habe sich unmittelbar vor der Attacke in dem Geschäft nach Messern erkundigt, sich eines aus einer Auslage geschnappt, sofort auf eine Verkäuferin eingestochen und sie tödlich verletzt, sagte Kallert am Samstag in Würzburg.
Anschließend tötete der Mann nach bisherigen Erkenntnissen dort zwei weitere Frauen. Danach griff er weitere Menschen in einer Bank und auf der Straße an.
Bei den Verletzten handelt es sich ebenfalls überwiegend um Frauen, wie die Polizei am Samstag in einer Pressekonferenz mitteilte. Eine Frau befindet sich nach der Messerattacke Angaben zufolge in Lebensgefahr. Zwei von sieben ernstlich Verletzten seien inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen worden, der Zustand der anderen sei ärztlich stabilisiert worden, so die Polizei.
Ob der mutmaßliche Täter, ein 24 Jahre alter Mann aus Somalia, bewusst Frauen als Opfer ausgewählt hatte, sei noch nicht bekannt und müsse noch ermittelt werden. Nach dem gegenwärtigen Ermittlungsstand könne es sich auch um einen Zufall handeln.

Ermittler finden Hassbotschaften in Unterkunft des Täters

In dem Obdachlosenheim, in dem der mutmaßliche Messerangreifer von Würzburg zuletzt gelebt hatte, haben Ermittler laut dem Leitenden Kriminaldirektor Armin Kühnert Hassbotschaften gefunden. Das Material sei sichergestellt, aber noch nicht ausgewertet worden. Auch Nachrichten auf einem entdeckten Handy müssten noch untersucht werden, was wegen der dabei genutzten Fremdsprache etwas dauere.

Bluttat in Würzburg

In der Würzburger Innenstadt war es am vergangenen Freitag zu einem tragischen Vorfall gekommen, bei dem ein zum Zeitpunkt der Straftat bereits polizeibekannter Angreifer, ein 24-jähriger Somalier, mit einem Messer auf Menschen eingestochen hatte. Dabei hatte es mehrere Tote und Verletzte gegeben, wie die Polizei bestätigte.
Der mutmaßliche Täter war von Polizisten angeschossen, überwältigt und festgenommen worden. Bislang ist unklar, ob der zuvor psychisch auffällige Mann aus islamistischen Motiven handelte oder während der Bluttat verwirrt war.
Messerattacke in Würzburg - SNA, 1920, 26.06.2021
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