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Corona-Mutanten: Karliczek schließt Schulschließungen im neuen Jahr nicht aus

© AFP 2021 / Ina FassbenderPräsenzunterricht in Bonn
Präsenzunterricht in Bonn  - SNA, 1920, 26.06.2021
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Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hält Schulschließungen wegen Corona auch im kommenden Schuljahr für durchaus möglich, zeigt sich aber optimistisch, dass sie vermieden werden können. Dabei gelte es, die entsprechenden Schutzmaßnahmen weiterhin einzuhalten.
Auf eine entsprechende Frage in der Sendung „Frühstart“ von RTL/ntv (Samstag), sagte die CDU-Politikerin:
„Ich bin sehr optimistisch, dass wir gut starten können und dass wir es dann (...) schaffen können, Schulen möglichst lange offen zu halten“.
Eine Garantie könne niemand geben, fügte sie hinzu. „Weil wir nicht wissen, was diese Mutationen, die auf der Welt unterwegs sind, uns da noch zumuten.“
Im Vergleich zum vergangenen Sommer gebe es jetzt aber die Vorteile des Impfens, der Tests und guter Hygienekonzepte. „Die höchste Priorität hat Präsenzunterricht und wir tun alles dafür, dass wir ihn möglichst lange aufrechterhalten können“, so Karliczek. Sie zeigte sich insgesamt „sehr optimistisch“, dass alles gut gehe. Selbst wenn es eine Virusvariante gebe, wo der Impfstoff nicht 100-prozentig wirke, sorge er dafür, dass die Erkrankung nicht mehr ganz so schwer sei.
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, schilderte gegenüber der „Rheinischen Post“ (Samstag):
„Das Hauptziel der Politik in Deutschland sollte sein, eine neuerliche Phase des Distanz- und Wechselunterrichts zu vermeiden. Wenn zusätzliche Gesundheitsschutzmaßnahmen wie zum Beispiel die Maskenpflicht und regelmäßige Testungen dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen, dann sollte man das auch machen“.
Ähnlich äußerte sich die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Britta Ernst (SPD), gegenüber der Zeitung.
Lage in Indien  - SNA, 1920, 21.06.2021
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Politiker und Experten warnen seit einiger Zeit vor der Delta-Variante des Coronavirus, die sich in vielen Ländern stark ausbreitet. Um die Verbreitung in Deutschland zumindest zu verlangsamen, schränkt die Bundesregierung die Einreise aus Portugal und Russland massiv ein. Das Robert Koch-Institut teilte am Freitagabend mit, dass die beiden Länder am Dienstag als Virusvariantengebiete eingestuft werden.
Die Einstufung als Virusvariantengebiet zieht ein weitgehendes Beförderungsverbot für Fluggesellschaften, Bus- und Bahnunternehmen nach sich. Sie dürfen nur noch deutsche Staatsbürger und Ausländer mit Wohnsitz in Deutschland über die Grenze bringen. Für diejenigen, die einreisen dürfen, gilt eine strikte 14-tägige Quarantänepflicht, die nicht durch einen Test verkürzt werden kann und auch für vollständig Geimpfte und Genesene gilt.
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