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Rembrandts „Nachtwache“ erstmals seit 300 Jahren im Originalformat rekonstruiert – Video

CC BY-SA 4.0 / Mario Roberto Duran Ortiz / Wikimedia Commons (cropped)„Die Nachtwache“ von Rembrandt van Rijn im Rijksmuseum Amsterdam (Archiv)
„Die Nachtwache“ von Rembrandt van Rijn im Rijksmuseum Amsterdam (Archiv) - SNA, 1920, 25.06.2021
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Das Amsterdamer Rijksmuseum hat die fehlenden Stücke der „Nachtwache“, eines der bekanntesten Gemälde des niederländischen Malers Rembrandt van Rijn (1606-1669), mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz rekonstruiert und im Originalformat präsentiert.
Das 1642 entstandene Meisterwerk zog 1715 von dem Gebäude der ehemaligen Büchsenschützengilde ins damalige Rathaus um, gab das Museum am Mittwoch bekannt. Da das mehr als 20 Quadratmeter große Gemälde nicht an den vorgesehenen Platz passte, wurden an allen Seiten Stücke abgeschnitten.
Die ursprüngliche Größe war 3,93 Meter zu 5,07 Meter. Das beschnittene Original ist 3,79 mal 4,36 Meter groß. Wo sich die abgeschnittenen Streifen des Kunstwerks befinden, ist unbekannt.
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Wie Rembrandts Gemälde im Original ausgesehen haben muss, zeigt eine Kopie, die der Maler Gerrit Lundens zwischen 1642 und 1655 erstellt haben soll.
Für die Rekonstruktion des Rembrandt-Gemäldes wurde die Kopie von Lundens auf Größe und Proportion der originalen „Nachtwache“ gezogen. Im Anschluss wurde das komplette Bild durch Künstliche Intelligenz im Stil vom Rembrandt nachgezeichnet.
Der größte Streifen des Gemäldes fehlt links, wo zwei Nachtwächter und ein Kind rekonstruiert wurden. Die zentralen Figuren – Kapitän Frans Banninck Cocq und Lieutenant Willem van Ruytenburch – befanden sich nicht im Zentrum, sondern rechts von der Mitte der Leinwand.
Der Helm eines Soldaten rechts wurde hinzugefügt, wie auch mehr Raum am oberen und unteren Rand des Gemäldes.
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Aus der Sicht der Forscher tragen die Ergänzungen wesentlich zu dem Eindruck von Bewegung und Dynamik bei. Die wiederhergestellten Teile sollen nun drei Monate lang um das Originalgemälde hängen bleiben. Erstmals seit 300 Jahren können Besucher des Museums sowie Internetbenutzer das Meisterwerk in seinem Originalformat sehen.
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