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Jeder Dritte Erwachsener bis 39 Jahre glaubt vom Partner ausgespäht zu werden – in Realität aber…

© CC0 / picjumbo / PixabayEine Frau am Laptop (Symbolbild)
Eine Frau am Laptop (Symbolbild) - SNA, 1920, 25.06.2021
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Ein weltweit führender Anbieter von Sicherheitssoftware führt eine umfangreiche Studie zum Cyber-Stalking in zehn Ländern durch, darunter auch in Deutschland, und enthüllt kontrollierende Muster des romantischen Verhaltens der Menschen in der Corona-Pandemie. Darüber informiert NortonLifeLock (NLOK) auf seiner Webseite am Donnerstag.
Laut den Ergebnissen des 2021 Cybersicherheit-Berichtes von NortonLifeLock (NLOK) glauben 33 Prozent der Deutschen von 18 bis 39 Jahren, dass ihre aktuellen oder ehemaligen romantischen Partner ihre Handys per Spionage-Apps heimlich überwachen. Nur acht Prozent der Befragten gaben dies auch zu. 57 Prozent der 18- bis 39-Jährigen, die in romantischen Beziehungen waren oder sind, räumten ein, ihre Partner online zu „stalken“, indem sie etwa ihre Online-Profile ohne Wissen oder Zustimmung der Besitzer besuchten. Jeweils 19 Prozent der Deutschen nutzten Wissen über Passwörter, um auf Geräte oder Online-Konten zuzugreifen, und erstellten ein Fake-Profil, um die Social Media-Aktivität eines Partners zu verfolgen.
Soziale Netzwerke (Symbolbild) - SNA, 1920, 11.05.2021
Elf Merkmale und 26 Folgen von Online-Sucht
Die NLOK-Umfrage weist einen klarer Unterschied im Verhalten der Generation Z und der Millennials zur Altersgruppe von 40 Jahren und älter auf: Hier gaben nur acht Prozent der Deutschen zu, ihren Partner mithilfe einer Creepware auszuspionieren. Nur 16 Prozent der Befragten über 40 Jahre gestanden das Online-Stalking der Partner. Die Umfrage wurde vom 15. bis zum 28. Februar 2021 in Australien, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, den Niederlanden und Neuseeland durchgeführt. Die Daten wurden, wo nötig, nach Alter, Geschlecht, Rasse/ethnischer Zugehörigkeit, Region, Bildung, Familienstand, Internetnutzung, Haushaltsgröße und Haushaltseinkommen gewichtet, um sie mit ihren tatsächlichen Anteilen in der Bevölkerung in Einklang zu bringen.
Nach Angaben des Stalkerware-Spezialisten Kevin Roundy stellte das NLOK-Forschungsteam im Zeitraum von September 2020 bis Mai 2021 einen Anstieg von 63 Prozent bei der Anzahl der mit Stalkerware infizierten Geräte fest. Dies entspreche mehr als 250.000 kompromittierten Geräten. Roundy wies hierbei darauf hin, dass man in der Regel einen physischen Zugriff auf ein Gerät benötige, um Stalkerware-Apps zu installieren. Diese verbrauchten zudem viel Strom und Daten und könnten daher sich selbst verraten, betont der Experte.
„Wenn Verbraucher sich Sorgen über Stalkerware machen, sollten sie Ihre Geräteeinstellungen und Berechtigungen überprüfen, um zu sehen, ob unbekannte Apps Zugriff auf etwa Standort und Mikrofon haben, oder um zu prüfen, ob unbekannte Apps auf dem Endgerät installiert sind“, so Roundy.
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