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Verdacht auf Diskriminierung bei Ungarn-Spiel – UEFA ermittelt

© AP Photo / Matthias Schrader/PoolPolizei und Fußballfans vor dem Spiel Deutschland — Ungarn in München am 23. Juni 2021
Polizei und Fußballfans vor dem Spiel Deutschland — Ungarn in München am 23. Juni 2021 - SNA, 1920, 25.06.2021
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Die Europäische Fußball-Union UEFA hat wegen des Verdachts „diskriminierender Vorfälle“ beim letzten Europameisterschafts-Vorrundenspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Ungarn ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Das meldet die Deutsche Presse-Agentur (DPA) am Freitag.
Knapp zwei Stunden vor Spielbeginn am Mittwoch in München skandierten ungarische Fans nach Angaben der Polizei „homophobe Sprechchöre“, sie versuchten demnach auch „gemeinsam in einen anderen Block überzuwechseln“, so die DPA.
LGBT-Flagge (Symbolbild) - SNA, 1920, 24.06.2021
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Einzelne Auseinandersetzungen von Anhängern beider Mannschaften konnten die Sicherheitskräfte demnach schnell unterbinden. Wegen der aufgeheizten Stimmung kurz vor dem Abpfiff postierten sich Polizeikräfte vor dem ungarischen Fanblock. Dabei habe man „einen möglichen Platzsturm“ verhindern wollen, zitiert die Nachrichtenagentur die Beamten.
Wegen der starken Polizeipräsenz sei es aber ruhig geblieben, die Fans seien später friedlich abgezogen. Dennoch verzeichnete die Polizei aufgrund verschiedener Delikte am Rande der Partie mehrere Festnahmen.
Wegen möglicher „diskriminierender Vorfälle“ hatte die UEFA bereits am vergangenen Sonntag in Bezug auf die ersten EM-Spiele Ungarns gegen Portugal am 15. Juni (0:3) und gegen Frankreich am 19. Juni (1:1) Ermittlungen eingeleitet.
Nach einem 2:2-Unentschieden vom Mittwoch spielt die DFB-Elf kommenden Dienstag im Achtelfinale im Londoner Wembley-Stadion gegen England.
Katarina Barley (Archivbild) - SNA, 1920, 25.06.2021
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