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Nach Herzstillstand: Toter fährt stundenlang unbemerkt in Tram durch Zürich

© CC0 / janmaybach / pixabayStraßenbahn in Zürich (Symbolbild)
Straßenbahn in Zürich (Symbolbild) - SNA, 1920, 24.06.2021
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Ein 64 Jahre alter Mann ist etwa sechs Stunden lang tot in einer Straßenbahn in Zürich gefahren, bevor jemand etwas bemerkt hat. Die Todesursache war ein Herzstillstand.
Der Schweizer stieg am Montagmorgen auf dem Weg zur Arbeit in die Tram ein. Während der Fahrt soll er einen Herzstillstand erlitten haben und gestorben sein. „Weder dem Tramchauffeur noch den anderen Passagieren fiel etwas auf. Mein Vater fuhr stundenlang leblos in der Tram mit“, zitieren die Medien den Sohn des Verstorbenen. Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, dass sein Vater bereits nach ein paar Haltestellen in sich zusammensackte und „regungslos sitzen blieb“.
Erst nach sechs Stunden sei er einer Passagierin aufgefallen. Sie habe den Tramchauffeur alarmiert und er habe die Rettungskräfte kontaktiert. Doch der Mann sei seit langem tot gewesen und konnte nicht mehr reanimiert werden, hieß es.
Neben der Trauer erlebten die Kinder des Verstorbenen auch eine Erschütterung darüber, dass keiner über Stunden ihren Vater bemerkt habe. „Die Ignoranz der Leute macht mich fassungslos und traurig“, sagte der Sohn abschließend.
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