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US-Ärzte sprechen von „wahrscheinlicher Verbindung“ zwischen Herzmuskelentzündung und Pfizer-Impfung

© REUTERS / SHANNON STAPLETONCorona-Impfung in New York
Corona-Impfung in New York - SNA, 1920, 23.06.2021
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Laut einem der US-Gesundheitsbehörde CDC nahen Ärzte-Team haben seltene Fälle von Herzmuskelentzündungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen wahrscheinlichen Zusammenhang mit der Impfung mit Pfizer/BioNTech und Moderna.
Die Arbeitsgruppe Covid-19 Vaccine Safety Technical (VaST) betonte in ihrem Bericht, dass das Risiko von Myokarditis oder Perikarditis nach einer Impfung mit den mRNA-basierten Impfstoffen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen nach der zweiten Dosis und bei Männern deutlich höher sei.
In einem anderen Bericht behauptete die Gruppe, dass Patienten mit einer Herzmuskelentzündung nach der Impfung im Allgemeinen von den Symptomen genesen und es ihnen gut gehe.
Der Beratende Ausschuss für Immunisierungsprogramme (ACIP) sollte sich an diesem Mittwoch treffen, um die Möglichkeit eines Zusammenhangs zwischen der Herzerkrankung und den mRNA-Impfstoffen zu prüfen.
Die CDC untersucht seit mehreren Monaten Fälle von Herzentzündungen vor allem bei jungen Männern. Dem US-Gremium zufolge wurden bis zum 11. Juni 267 Fälle von Myokarditis oder Perikarditis nach Erhalt einer Dosis der mRNA-Impfstoffe und 827 Fälle nach zwei Dosen gemeldet. Es gebe 132 zusätzliche Fälle, bei denen die Anzahl der erhaltenen Dosen unbekannt sei, sagte die CDC. Seine Daten deuten auf eine Rate von 12,6 Fällen pro Million in den drei Wochen nach der zweiten Impfung bei 12- bis 39-Jährigen hin.
Zwei bis vier Tage nach der Impfung hätten sich die Jungen im Alter zwischen 14 und 19 Jahren über Brustschmerzen und über Fieber beklagt, hieß es aus den US-Gesundheitsbehörden.
Nach CDC-Informationen vom Montag wurden bisher über 138 Millionen Amerikaner vollständig mit einem der beiden mRNA-Impfstoffe geimpft.
Zudem haben auch israelische Wissenschaftler einen möglichen Zusammenhang zwischen der Impfung mit dem Biontech/Pfizer-Impfstoff und Fällen von Herzmuskelentzündungen gesehen. Während einer Studie wurde dort ein möglicher Zusammenhang zwischen der zweiten Dosis des Impfstoffs und Herzmuskelentzündungen bei Männern im Alter zwischen 16 und 30 Jahren festgestellt.
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WHO untersucht Fälle von Herzmuskelentzündungen nach Pfizer-Impfung

Auch WHO untersucht ähnliche Fälle

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) untersucht derzeit Daten zu Fällen von Herzmuskelentzündungen (Myokarditis) nach der Impfung mit dem Pfizer-Impfstoff.
„Wir überwachen dies durch eine strategische Beratungsgruppe für Impfstoffsicherheit. Wir sind immer noch beim Datensammeln, aber es sieht so aus, als ob sie aus den Vereinigten Staaten stammen, und es gibt auch einige Daten aus Israel. Wir befinden uns in einer Phase, in der wir untersuchen, ob eine Myokarditis ein Signal und ein Zeichen für eine Impfstoffexposition ist oder ob es sich um eine Normalverteilung in der Bevölkerung handelt“, sagte die stellvertretende Generaldirektorin der WHO, Mariangela Simao, bei einem Briefing am Montag.
Aktuell ist ein ursächlicher Zusammenhang mit dem verabreichten Impfstoff von Biontech/Pfizer allerdings nicht bestätigt.
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