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Bidens Demokraten erleiden Rückschlag bei Wahlrechtsreform, Union vergrößert Vorsprung auf Grüne

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 23.06.2021
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Bidens Demokraten erleiden Rückschlag bei Wahlrechtsreform; SPD-Gesundheitsexpertin ruft Urlauber zu Corona-Vorsicht auf; US-Investmentbank verbietet Ungeimpften den Zutritt; Union vergrößert Vorsprung auf Grüne; Festnahme im Missbrauchskomplex Münster; Freibäder setzen bei Corona-Zoff auf Sicherheitsdienste
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

Bidens Demokraten erleiden Rückschlag bei Wahlrechtsreform

Die Demokraten von US-Präsident Joe Biden haben mit einem Gesetzesvorstoß für eine weitreichende Wahlrechtsreform am Widerstand der Republikaner einen schweren Rückschlag erlitten. Die Republikaner im US-Senat blockierten am Dienstagabend (Ortszeit) durch eine Verfahrensregel der Parlamentskammer, dass überhaupt über das Vorhaben abgestimmt werden kann. Dafür wären 60 der 100 Stimmen nötig gewesen. Alle 50 Demokraten sprachen sich dafür aus, alle 50 Republikaner dagegen. Die Demokraten wollten mit dem Gesetz von ihnen kritisierten Plänen für Einschränkungen im Wahlrecht in mehreren republikanisch dominierten Bundesstaaten entgegenwirken.

SPD-Gesundheitsexpertin ruft Urlauber zu Corona-Vorsicht auf

Die SPD-Gesundheitsexpertin Sabine Dittmar hat Urlauber zu besonderer Corona-Wachsamkeit in den Sommerferien aufgerufen. Es müsse unbedingt verhindert werden, dass das Infektionsgeschehen auch bei uns erneut aufflammt, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion der Deutschen Presse-Agentur. Dittmar bezog sich auf den Wiederanstieg der Corona-Inzidenz in Großbritannien durch die Delta-Variante. Dieser zeige, wie fragil die Lage sei. Gerade mit Blick auf die Sommerferien sei es extrem wichtig, darauf zu achten, dass durch Reiserückkehrende keine Infektionen eingetragen werden sagte sie. Mit Blick auf die Mutanten müssten die Zweitimpfungen konsequent vorangetrieben werden. Nur der vollständige Impfschutz schütze gegen die bislang bekannten Varianten.

US-Investmentbank verbietet Ungeimpften den Zutritt

Die US-Investmentbank Morgan Stanley verwehrt ab dem 12. Juli Personen, die nicht vollständig geimpft sind, den Zutritt. Das berichtet ein Insider. Mitarbeiter, Kunden und Besucher müssten nachweisen, dass sie durchgeimpft sind, um die Büros der Bank in New York und Westchester betreten zu dürfen, sagt eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Menschen die nicht oder nur unvollständig geimpft seien, müssten dann im Homeoffice bleiben.

Union vergrößert Vorsprung auf Grüne

CDU und CSU vergrößern in einer neuen Umfrage ihren Vorsprung auf die Grünen weiter. Wäre am Sonntag Bundestagswahl käme die Union auf 29 Prozent (plus 1 Prozentpunkt), die Grünen lägen unverändert bei 21 Prozent. Das geht aus dem RTL/ntv-Trendbarometer von Forsa hervor, das heute veröffentlicht wurde. Auch die SPD gewinnt einen Prozentpunkt auf jetzt 15 Prozent, FDP (13) und Linke (6) verlieren je einen Prozentpunkt. Die AfD bleibt bei 9 Prozent. Auch in anderen Umfragen lag die Union mit Kanzlerkandidat Armin Laschet zuletzt deutlich vor den Grünen. So kam der Insa-Meinungstrend der „Bild“ am Dienstag auf 28,5 Prozent für die Union und 19 Prozent für die Grünen.

Festnahme im Missbrauchskomplex Münster

Weiterer Erfolg für die Ermittler im Missbrauchsfall Münster. Am späten Dienstagabend hat sich ein Tatverdächtiger, nach dem die Polizei mit einem Foto gesucht hatte, gestellt. Der 37 Jahre alte Mann sei in Berlin widerstandslos festgenommen worden, teilte die Polizei in Münster mit. Aufgrund des großen Fahndungsdrucks habe sich der Mann unmittelbar vor der Festnahme im Beisein seines Rechtsanwalts telefonisch bei der Polizei gemeldet. Der 37-Jährige sei auf mehreren beschlagnahmten Bild- und Videodateien zu sehen. Diese zeigen schwere sexuelle Missbrauchshandlungen an einem unbekannten männlichen Kleinkind, hatten die Fahnder der Ermittlungskommission mitgeteilt.
Gericht (Symbolbild) - SNA, 1920, 25.03.2021
Missbrauchsfall Münster: Weiterer Tatverdächtiger angeklagt

Freibäder setzen bei Corona-Zoff auf Sicherheitsdienste

Da Plätze in den Freibädern pandemiebedingt begrenzt und mit Online-Tickets geregelt werden, kommt es vermehrt zu Reibereien an Schwimmbädern in Deutschland. Viele Kommunen setzen deshalb auf mehr Sicherheitsleute. Die Berliner Bäderbetriebe haben etwa an den heißen Tagen laut einer Sprecherin teilweise das Sicherheitspersonal aufgestockt. Auch die Stadt Bayreuth erwägt nun, einen Sicherheitsdienst vor dem Freibad einzusetzen, weil es zu Auseinandersetzungen zwischen wartenden Badegästen kam. Im hessischen Hanau gab es an den Hitzetagen „Verstimmungen“, wie der Geschäftsführer der Hanauer Bäder sagte.
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