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„Deutsches Wunder“: Fünf originelle Kunstwerke aus VW-Käfer – Fotos

© AFP 2021 / JOSE CASTANARESDer „Vochol”, ein von den Mitgliedern der mexikanischen Huichol-Indianergruppe mit 2.277.000 Glasperlen geschmückter VW-Käfer, wird im Volkskunstmuseum in Mexiko-Stadt ausgestellt (15.07.2016).
Der „Vochol”, ein von den Mitgliedern der mexikanischen Huichol-Indianergruppe mit 2.277.000 Glasperlen geschmückter VW-Käfer, wird im Volkskunstmuseum in Mexiko-Stadt ausgestellt (15.07.2016). - SNA, 1920, 23.06.2021
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Der Wagen für das Volk. Der VW-Käfer war das meistgebaute Auto der Welt. Bis 2003 wurden über 21 Millionen Exemplare hergestellt und in vielen Ländern verkauft. Zum Tag des VW-Käfers präsentierten wir Ihnen die fünf originellsten Kunstwerke, die von dem beliebten Auto inspiriert und aus ihm hergestellt wurden.
Der VW-Käfer wurde von Ende 1938 bis Sommer 2003 gebaut. Seine Produktionsstandorte befanden sich in rund zwei Dutzend Ländern. Das Pkw-Modell war so populär, dass es den Weg in die Kunst schaffte. Ihm wurden Filme, Songs, Bilder sowie Skulpturen gewidmet. Im Kalender gibt es sogar einen speziellen Aktionstag – der Welttag des VW-Käfers wird nämlich am 22. Juni begangen. Aus diesem Anlass präsentiert SNA Ihnen fünf originelle VW-Käfer-Kunstwerke aus verschiedenen Teilen der Welt.

Stegowagenvolkssaurus

Die Kunstlehrerin Patricia A. Renick, die an der University of Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio unterrichtete, hat ein Auto-Kunstwerk geschaffen. 1973 kam sie auf die Idee, dass der VW-Käfer die bucklige Form des Körpers eines Stegosaurus hatte, schreibt das Portal „RoadsideAmerica“. Gedacht, getan – so kam das Wundertier zur Welt gekommen. Die Künstlerin starb im Mai 2007, aber ihr Kunstwerk lebt weiter. Stegowagenvolkssaurus wird heute in einem gläsernen Atrium in der Bibliothek der Northern Kentucky University (US-Bundesstaat Kentucky) ausgestellt.

Blumen-Käfer

Blumen fühlen sich nicht nur in Töpfen zu Hause oder in Gartenbeeten wohl, sondern auch in einem Wagen. Davon hat der Botanische Garten in der kanadischen Stadt Montreal seine Besucher überzeugt, denn dort ist ein Blumen-Käfer eingesetzt und zur Schau gestellt worden.
© CC0 / Ewok SlayerBlumen-Käfer im Botanischen Garten Montreal, Kanada (08.08.2004)
Blumen-Käfer im Botanischen Garten Montreal, Kanada (08.08.2004) - SNA, 1920, 23.06.2021
Blumen-Käfer im Botanischen Garten Montreal, Kanada (08.08.2004)

Vochol

In diesem Kunst-Käfer stecken über 9.000 Arbeitsstunden und etwa 2.277.000 sorgfältig platzierte Glasperlen. Sein Name „Vochol“ ist eine Kombination aus „Vocho“, einem gebräuchlichen Begriff für den VW Käfer in Mexiko, sowie „Huichol“, einer anderen Bezeichnung für die Wixárika-Indianergruppe in den westlichen Bundesstaaten des Landes, erklärt das Portal „Motor1“. Ursprünglich verwendete das Volk der Huichol Perlen aus Samen, Muscheln und anderen natürlichen Materialien – daher die Idee, den in Mexiko lange produzierten Käfer zu schmücken. Das Kunstwerk war in vielen Ländern ausgestellt und befindet sich im „Museo de Arte Popular“ in Mexiko-Stadt.
© AFP 2021 / YURI CORTEZDer „Vochol”, ein von den Mitgliedern der mexikanischen Huichol-Indianergruppe mit 2.277.000 Glasperlen geschmückter VW-Käfer, wird im Volkskunstmuseum in Mexiko-Stadt ausgestellt (15.07.2016).
Der „Vochol”, ein von den Mitgliedern der mexikanischen Huichol-Indianergruppe mit 2.277.000 Glasperlen geschmückter VW-Käfer, wird im Volkskunstmuseum in Mexiko-Stadt ausgestellt (15.07.2016). - SNA
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Der „Vochol”, ein von den Mitgliedern der mexikanischen Huichol-Indianergruppe mit 2.277.000 Glasperlen geschmückter VW-Käfer, wird im Volkskunstmuseum in Mexiko-Stadt ausgestellt (15.07.2016).
© AFP 2021 / YURI CORTEZDer „Vochol”, ein von den Mitgliedern der mexikanischen Huichol-Indianergruppe mit 2.277.000 Glasperlen geschmückter VW-Käfer, wird im Volkskunstmuseum in Mexiko-Stadt ausgestellt (15.07.2016).
Der „Vochol”, ein von den Mitgliedern der mexikanischen Huichol-Indianergruppe mit 2.277.000 Glasperlen geschmückter VW-Käfer, wird im Volkskunstmuseum in Mexiko-Stadt ausgestellt (15.07.2016). - SNA
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Der „Vochol”, ein von den Mitgliedern der mexikanischen Huichol-Indianergruppe mit 2.277.000 Glasperlen geschmückter VW-Käfer, wird im Volkskunstmuseum in Mexiko-Stadt ausgestellt (15.07.2016).
© AFP 2021 / YURI CORTEZDer „Vochol”, ein von den Mitgliedern der mexikanischen Huichol-Indianergruppe mit 2.277.000 Glasperlen geschmückter VW-Käfer, wird im Volkskunstmuseum in Mexiko-Stadt ausgestellt (15.07.2016).
Der „Vochol”, ein von den Mitgliedern der mexikanischen Huichol-Indianergruppe mit 2.277.000 Glasperlen geschmückter VW-Käfer, wird im Volkskunstmuseum in Mexiko-Stadt ausgestellt (15.07.2016). - SNA
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© AFP 2021 / JOSE CASTANARESDer „Vochol”, ein von den Mitgliedern der mexikanischen Huichol-Indianergruppe mit 2.277.000 Glasperlen geschmückter VW-Käfer, wird im Volkskunstmuseum in Mexiko-Stadt ausgestellt (15.07.2016).
Der „Vochol”, ein von den Mitgliedern der mexikanischen Huichol-Indianergruppe mit 2.277.000 Glasperlen geschmückter VW-Käfer, wird im Volkskunstmuseum in Mexiko-Stadt ausgestellt (15.07.2016). - SNA
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Der „Vochol”, ein von den Mitgliedern der mexikanischen Huichol-Indianergruppe mit 2.277.000 Glasperlen geschmückter VW-Käfer, wird im Volkskunstmuseum in Mexiko-Stadt ausgestellt (15.07.2016).

Kugel- und Würfel-Käfer

Der Künstler Ichwan Noor aus dem indonesischen Jakarta scheint andere Formen für die VW-Käfer zu bevorzugen. Er lässt sie zu Kugeln und Würfeln pressen. Erstmals präsentierte er sein Kunstwerk im Jahr 2011. Das eckige Kunstwerk war 140 x 140 x 140 Zentimeter groß und aus Aluminium sowie Originalteilten eines Käfers von 1967 gefertigt. Danach folgte die Skulpturenreihe „Beetle Sphere“.

Deutsches Wunder

„Der VW-Käfer war im Nachkriegsdeutschland schnell zu einer Hoffnung auf ein neues Leben und Freiheit avanciert. Er brachte wieder Arbeit und Lohn, Brot und Leben, eine sichere Zukunft, Kultur und Reisen im In- und Ausland, Erfolg und Wirtschaftswunder“, schrieb der deutsche Bildhauer Georg Seibel (1939 - 2017) über sein Kunstwerk „Der Käfer – Ein deutsches Wunder“. Seibert typisches „Kunst-Haus“, ein dreidimensionales Raster aus verzinktem Baustahl, gehüllt war.
„Durch seine Produktion in zwanzig Ländern weltweit hat er zur Vermittlung von ‚Made in Germany‘, zum Weltwohlstand und sicherlich auch zum Weltfrieden beigetragen“, so der Künstler weiter.
Innerhalb von mehreren Wochen bis Monaten wurde in mehreren Ländern ab Mitte der 2000er ein alter Käfer ausgestellt. „Diese luzide ‚zweite Haut‘ fungiert als Schutzraum und Sockel für den im Inneren scheinbar schwebenden, himmelblauen VW Käfer und verleiht der gesamten Skulptur zugleich Leichtigkeit“, erklärte das Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe (ZKM) im Herbst 2018, als der deutsche Wunder-Käfer auf dem Karlsruher Marktplatz zur Schau gestellt wurde.
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