Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Suppe mit Kopf vom Ex: neun grausame Schwarze Witwen – Fotos

© AP Photo / MARTIN GNEDTElfriede Blauensteiner in Krems, Österreich (10.02.1997)
Elfriede Blauensteiner in Krems, Österreich (10.02.1997) - SNA, 1920, 23.06.2021
Abonnieren
In die Kriminalgeschichten vieler Länder sind Verbrecherinnen eingegangen, die als „Schwarze Witwen“ bezeichnet werden. Wir stellen ihnen neun Fälle vor, bei denen kalter Schauder über den Rücken läuft.
Die Wege der folgenden Schwarzen Witwen sind gesäumt von toten Männern. Einige von denen töteten nicht selbst, sondern sie ließen töten. Anderen war der Mord am Ex-Liebhaber nicht genug, und sie ließen sich etwas ganz Grausames einfallen. Fast in allen Fällen war nur das Ende gleich – die Schwarzen Witwen mussten ihre Horror-Taten hinter Gitter verbüßen.

1. Gesche Gottfried

Gesche Margarethe Gottfried wurde im Jahr 1785 in Bremen geboren. Sie gilt als die bekannteste Giftmörderin der deutschen Kriminalgeschichte, schreibt das Portal „Das psychologische Profil des Serienmörders“. Mit Arsen vergiftete sie insgesamt fünfzehn Menschen, darunter waren unter anderem ihre Ehemänner, ihre Eltern und ihre Kinder. Rund 20 weitere Bekannte hatten Gesche Gottfrieds Attacken nur knapp überlebt.
Manche Bremer wussten gar nicht, dass Gottfried eine Serientöterin war, und bedauerten sie wegen der vielen vermeintlichen Unglücksfälle in deren Familienkreis. Sie gaben ihr sogar den Namen „Engel von Bremen“, weil sie sich angeblich um ihre dahinsiechenden Verwandten und Freunde kümmern wollte.
© CC0 / WikipediaGesche Gottfried, Lithographie von Rudolph Suhrlandt, 1829
Gesche Gottfried, Lithographie von Rudolph Suhrlandt, 1829 - SNA, 1920, 23.06.2021
Gesche Gottfried, Lithographie von Rudolph Suhrlandt, 1829
Eines Tages entdeckte ihr Vermieter, Johann Christoph Rumpff, in einem Schinken kleine weiße Körner und ließ diese von seinem Arzt D. Luce bestimmen. Die Sache ist, dass Luce zuvor bereits einige der Opfer untersucht hatte. Der verdächtige Stoff enttarnte sich nun als Arsen. So wurde Gottfried im Jahr 1828 verhaftet und zum Tod durch das Schwert verurteilt. Bei der Hinrichtung waren rund 35.000 Zuschauer anwesend. Ihr Kopf wurde in Spiritus eingelegt und in einem Museum ausgestellt. Das Skelett der Mörderin befand sich im Pathologischen Institut der Städtischen Krankenanstalt. Es verbrannte während des Zweiten Weltkrieges. Der Kopf der Frau gilt seit 1913 als verschollen.

2. Belle Gunness

Belle Gunness wurde 1859 in Norwegen geboren und übersiedelte rund 30 Jahre später in die USA. Insgesamt soll sie rund 40 Menschen ermordet haben – darunter ihre zwei Ehemänner, Kinder und andere Verwandten.
© AP Photo / WikipediaBelle Gunness
Belle Gunness - SNA, 1920, 23.06.2021
Belle Gunness
1908 brannte ihre Farm, wo die Leichen ihrer beiden Töchter, des Sohnes und der Körper einer geköpften Frau gefunden wurden, die man als Belle Gunness identifizierte. In der Brandruine wurde ein Massengrab mit zehn männlichen Leichen und weiteren, nicht näher benannten menschlichen Knochenfragmenten entdeckt. Die Polizei suchte in den Trümmern des Gebäudes nach dem Kopf der Verbrannten, wurde aber nicht fündig. Manche Menschen behaupteten damals, Belle Gunness habe ihren Tod nur vorgetäuscht.

3. Mary Cotton

Im Jahr 1873 wurde in Durham, einer nordöstlichen Stadt Englands, die 40-jährige Mary Cotton zum Tode verurteilt. Sie wurde wegen des Mordes an ihrem siebenjährigen Stiefsohn gehängt. Die Frau gilt aber als Serienmörderin, die mehrere Verwandte vergiftet haben soll.
© CC0 / WikipediaMary Ann Cotton, um 1870
Mary Ann Cotton, um 1870 - SNA, 1920, 23.06.2021
Mary Ann Cotton, um 1870
Es wird von bis zu 21 Opfern ausgegangen. Einst stellten die lokalen Zeitungen fest, dass Cotton drei Ehemänner, einen Liebhaber, eine Freundin, ihre Mutter und elf Kinder verloren hatte. Angeblich starben alle an Magenfieber. Als Motiv werden entweder Versicherungs- oder Bargeld genannt.

4. Pamela Smart

Pamela Smart, geboren 1967 in Windham (US-Bundesstatt New Hampshire), hat im Jahr 1990 Schlagzeilen gemacht.
© CC0 / WikipediaPamela Smart
Pamela Smart - SNA, 1920, 23.06.2021
Pamela Smart
Sie war an der Winnacunnet High School tätig und hatte dort eine Sexbeziehung mit einem 15-jährigen Schüler. Smart soll ihn verführt und damit gedroht haben, keinen Sex mehr mit ihm zu haben, es sei denn, er würde ihren Ehemann töten. Der Mann wurde erschossen. Die Dame wurde nun beschuldigt, sich mit ihrem minderjährigen Sexpartner und drei seiner Freunde verschworen zu haben, um ihren 24-jährigen Ehemann Greggory Smart töten zu lassen. Derzeit sitzt sie eine lebenslange Haftstrafe in der Bedford Hills-Justizvollzugsanstalt für Frauen in New York ab.

5. Jean Harris

Die Schulleiterin einer Mädchenschule im US-Bundesstaat Virginia machte 1980 Schlagzeilen in den Medien. Sie wurde wegen Mordes an ihrem Ex-Beziehungspartner, dem bekannten US-Kardiologen Herman Tarnower, vor Gericht gestellt und verurteilt.
Die Sache ist, dass der Mann Beziehungen zu mehreren Frauen hatte, was Harris wusste. Eines Tages kam sie mit einem Revolver nach Hause zu Tarnower, wo sich die beiden stritten. Nach ihren Aussagen wollte sich die Frau umbringen und der Ex-Geliebte wollte sie retten, als er die Pistole sah. Laut Medien stellten die Ermittler aber fest, dass sie zusätzliche Munition in ihre Tasche gesteckt hatte, bevor sie sich Tarnower stellte. Harris schoss viermal aus nächster Nähe auf den Mann. Nach elf Jahren Gefängnis kam sie auf freien Fuß und starb 2012 in einem Altersheim in New Haven (US-Bundesstaat Connecticut).

6. Griselda Blanco

Griselda Blanco, die auch als „Godmother“ des Kokains und „Schwarze Witwe“ weit über die Grenzen ihres Heimatlandes Kolumbien bekannt ist, kam 1943 zur Welt. In ihrem 69 Jahre währenden Leben soll sie nicht nur drei eigene Ehemänner getötet haben, sondern auch mit mehr als 200 Toden „dienstlich“ verbunden sein.
Griselda Blanco - SNA, 1920, 23.06.2021
Griselda Blanco
1993 wagte ein Ex-Auftragskiller, gegen Blanco vor Gericht auszusagen, und so kam sie hinter Gitter. Insgesamt verbrachte sie 20 Jahre in US-Gefängnissen und wurde 2004 nach Kolumbien abgeschoben. Drei ihrer vier Söhne wurden innerhalb nur weniger Tage nach der Ankunft ihrer Mutter erschossen. Blanco selbst wurde 2012 auf einer Straße nach dem Besuch einer Metzgerei von zwei Männern auf einem vorbeifahrenden Motorrad durch zwei Schüsse in den Kopf getötet – also auf dieselbe Weise, die ihre Opfer meistens umgebracht wurden.

7. Elfriede Blauensteiner

Diese Serienmörderin ist in die österreichische Kriminalgeschichte als „Schwarze Witwe“ eingegangen. Die gebürtige Wienerin Elfriede Blauensteiner (1931-2003) war spielsüchtig. Sie suchte ihre Opfer unter wohlhabenden und pflegebedürftigen Opfern mittels Zeitungsannoncen. Blauensteiner kümmerte sich zunächst aufopfernd um ihre Patienten, bis sie ihr zum Opfer fielen. Das Eigentum sowie die Liegenschaften vererbte die „Pflegerin“, in dem sie die dazugehörigen Testamente fälschen ließ. Das Geld verspielte sie im Casino.
© AP Photo / MARTIN GNEDTElfriede Blauensteiner in Krems, Österreich (10.02.1997)
Elfriede Blauensteiner in Krems, Österreich (10.02.1997) - SNA, 1920, 23.06.2021
Elfriede Blauensteiner in Krems, Österreich (10.02.1997)
1996 wurden ihr Handschellen angelegt. Blauensteiner wurde zu lebenslanger Haft verurteilt – sie wurde zunächst in einem Mordfall schuldig gesprochen. Später wurde sie in zwei weiteren Fällen ebenfalls wegen Mordes verurteilt. Sie starb 2003 im Alter von 72 Jahren an den Folgen eines Gehirntumors.

8. Katherine Knight

Katherine Knight, geboren 1955 in Tenterfield, ist die erste Australierin, die zu lebenslanger Haft ohne die Möglichkeit einer Entlassung verurteilt wurde. 2000 tötete sie ihren Liebhaber John Price, einen geschiedenen Vater von drei Kindern. Zuvor soll Knight mit ihm heftig gestritten haben, weil der Mann sie nicht heiraten wollte. In der Horrornacht schlief sie mit ihm zum letzten Mal und wartete ab, bis er einschlief. Danach brach die Höhle los… Die Obduktion ergab, dass auf den Mann mindestens 37 Male eingestochen worden war. Sie häutete den ehemaligen Beziehungspartner und hängte die Haut an einen Fleischerhaken, so die lokalen Medien. Das reichte der Frau aber immer noch nicht, und sie beschloss, den Kopf des Mannes abzuschneiden und zusammen mit Gemüse und einigen anderen Teilen seines Körpers zu kochen. Die Mahlzeit richtete sie auf Tellern für Price’ Kinder an. Jede Portion war mit einem Namensschild versehen. Knight verbüßt ihre Strafe im Silverwater Women’s Correctional Centre in Sydney.

9. Lydia L.

Aus Niedersachsen stammt Lydia L., die eigentlich als „Schwarze Witwe von Bodenfelde“ bekannt ist. Die ehemalige Prostituierte, geboren 1939, wurde 2009 vom Landgericht Göttingen zu lebenslanger Haft verurteilt, die sie in einer niedersächsischen Justizvollzugsanstalt verbüßt. Sie lud ältere wohlhabende Männer zu sich zum Wohnen ein – sei es im Rahmen einer Beziehung oder der Altenpflege – und ließ sie von einem Helfer ermorden.
© AP Photo / Anja NiedringhausLydia L. auf der Anklagebank des Landgerichts in Goettingen (19.02.2008)
Lydia L. auf der Anklagebank des Landgerichts in Goettingen (19.02.2008) - SNA, 1920, 23.06.2021
Lydia L. auf der Anklagebank des Landgerichts in Goettingen (19.02.2008)

Der Tag der Witwen

Am 23. Juni wird der Internationale Tag der Witwen begangen. Nach Angaben des Portals „Frauenrechte“ gibt es mehr als 250 Millionen Witwen auf der Welt, 38 Millionen davon leben in bitterster Armut und Not. Die Misshandlung von Witwen und ihren Kindern stufen die Vereinten Nationen als eine der gravierendsten Menschenrechtsverletzungen ein.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала