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„Dankbar für die Einladung“: Selenski besucht am 12. Juli Merkel in Berlin

© SNA / Stringer / Zur BilddatenbankDer ukrainische Präsident Wladimir Selenski
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenski - SNA, 1920, 22.06.2021
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Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenski wird er am 12. Juli Berlin besuchen, um mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Sicherheit und Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern zu sprechen.
Merkel habe Selenski nach Berlin eingeladen, um die Frage einer friedlichen Beilegung des Konflikts im Donbass zu diskutieren, hieß es am Dienstag aus dem Büro des Präsidenten der Ukraine.
„An diesem besonderen Tag habe ich mit Bundeskanzlerin Angela Merkel gesprochen, dass die Welt alles tun muss, um zu verhindern, dass sich solche Tragödien wie der Zweite Weltkrieg wiederholen. Ich bin dankbar für die Einladung, am 12. Juli Berlin zu besuchen, um aktuelle Sicherheitsfragen und Fragen der Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und Deutschland zu diskutieren“, schrieb Selenski auf Twitter.
Die Ukraine hatte Deutschland seit dem Beitritt der Schwarzmeer-Halbinsel Krim zum Staatsverband Russlands 2014 um die Lieferung von Waffen und anderer Rüstungsgüter gebeten – ohne Erfolg. Gemäß den deutschen Rüstungsexportrichtlinien dürfe Deutschland keine Waffen in Krisengebiete liefern, hieß es in Berlin. Trotz einer klaren Absage der Bundesregierung dringt die Ukraine immer wieder auf deutsche Waffenlieferungen „zum Schutz vor russischen Angriffen“.
Außenminister der Ukaine und Deutschlands, Dmitri Kuleba (l.) und Heiko Maas. Berlin, 9. Juni 2021 - SNA, 1920, 09.06.2021
Trotz Absage: Ukraine besteht weiter auf deutschen Waffenlieferungen

Konflikt in der Ostukraine

Seit knapp sieben Jahren kontrollieren die selbsterklärten Volksrepubliken Teile der Gebiete Donezk und Luhansk entlang der russischen Grenze. UN-Schätzungen zufolge wurden seitdem mehr als 13.000 Menschen getötet.
Trotz vereinbarter Waffenruhe wurden seit Jahresbeginn auf der Regierungsseite mindestens 21 Soldaten getötet. Im gleichen Zeitraum sind Angaben der Volksrepubliken Donezk und Luhansk zufolge 23 Menschen getötet worden. Der 2015 in Minsk unterzeichnete Friedensplan, der auf den ersten Minsker Vereinbarungen vom September 2014 aufbaut, liegt auf Eis.
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