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Nachtnews: Rund 11.000 Migranten warten auf Visa-Termin für Familiennachzug, Seebeben in der Ägäis

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 22.06.2021
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Rund 11.000 Migranten warten auf Visa-Termin für Familiennachzug; Union verweigert Kampf gegen Erderhitzung, sagt Klimaaktivistin; Ärztekammer warnt wegen Delta-Variante vor riskanten Reisezielen; Bäcker-Umsätze in Deutschland gehen erstmals seit Jahren zurück; Impfung oder Gefängnis auf den Philippinen; Seebeben erschüttert Südosten der Ägäis
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

Rund 11.000 Migranten warten auf Visa-Termin für Familiennachzug

Knapp 11.000 Angehörige von Migranten warten einem Medienbericht zufolge auf einen Termin in deutschen Auslandsvertretungen für ein Visum zum Familiennachzug. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor, die den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vorliegt. Demnach gab es Stand Ende März 10 974 Terminanfragen für einen Familiennachzug zu einem hierzulande aufgenommenen Flüchtling mit sogenanntem subsidiären Schutz – etwa in Botschaften und Konsulaten im Libanon, im Nordirak und in der Türkei. Die Zahl der monatlich erteilten Visa für den Nachzug zu subsidiär Schutzberechtigten liegt laut dem Funke-Bericht weiter deutlich unter der per Gesetz beschlossenen Grenze von 1000 Personen pro Monat.

Union verweigert Kampf gegen Erderhitzung, sagt Klimaaktivistin

Klimaschützer und Umweltverbände rügen das Wahlprogramm von CDU und CSU als völlig unzureichend im Kampf gegen die Erderhitzung. Luisa Neubauer von der Klimaschutzbewegung Fridays for Future sagte der „Rheinischen Post“: „Dieses Parteiprogramm ist eine 139 Seiten lange Weigerung, uns vor der Klimakrise zu schützen und das 1,5-Grad-Ziel einzuhalten. Die noch größte Volkspartei weigert sich, die größte Krise anzuerkennen, geschweige denn sie anzugehen. Erschütternd.“ Experten sind sich einig, dass sich bis 2030 weltweit viel mehr tun muss, wenn die Erderwärmung - wie 2015 von knapp 200 Staaten in Paris vereinbart – deutlich unter zwei Grad bleiben soll.

Ärztekammer warnt wegen Delta-Variante vor riskanten Reisezielen

Die Bundesärztekammer rät von Reisen in Urlaubsgebiete ab, wo die ansteckendere Delta-Variante des Coronavirus grassiert. Auf Reisen in Regionen, die von der Delta-Variante besonders betroffen seien, sollte verzichtet werden, sagte Präsident Klaus Reinhardt der Funke-Mediengruppe. Er räumte ein, dass für viele Menschen der Urlaub nach den Belastungen der vergangenen Monate wichtig für das seelische Gleichgewicht sei. Notwendig sei aber die Einhaltung der Hygieneregeln auch im Urlaubsort.

Bäcker-Umsätze in Deutschland gehen erstmals seit Jahren zurück

Die Deutschen sind in der Corona-Krise wieder häufiger zum Bäcker nebenan gegangen. Weniger Geschäft gab es in Filialen an Bahnhöfen und in Cafés. Das Bäckerhandwerk insgesamt hat deshalb im vergangenen Jahr zum ersten Mal seit acht Jahren an Umsatz eingebüßt. Die Erlöse sanken von 15,22 Milliarden Euro im Vorjahr auf 14,45 Milliarden Euro, wie der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Gründe sieht der Verband in der Corona-Krise. Während der Verkauf von Brot- und Backwaren vornehmlich in wohnortnahen Gebieten florierte, haben vor allem die Betriebe mit geschlossenen Café-Bereichen und mit Filialen an üblicherweise frequenzstarken Orten wie Bahnhöfen und Flughäfen erhebliche Einbußen erlitten, erklärte Präsident Michael Wippler.

Impfung oder Gefängnis auf den Philippinen

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte droht Impfverweigerern mit Gefängnis. Sie können es sich aussuchen, entweder die Impfung oder ins Gefängnis, sagte Duterte in einer Fernsehansprache. Die Gesundheitsbehörden des Landes hatten bisher eine Impfpflicht verneint. Bis zum Sonntag waren von den rund 110 Millionen Bürgern des Landes 2,1 Millionen komplett geimpft. Die Regierung will bis Jahresende 70 Millionen geimpft haben.

Seebeben erschüttert Südosten der Ägäis

Ein Seebeben der Stärke 5,7 hat in der Nacht die Inselgruppe der Dodekanes im Südosten der Ägäis erschüttert. Das Zentrum des Bebens lag unterhalb des Meeresgrundes südlich der griechischen Insel Nisyros, wie das Geodynamische Institut in Athen mitteilte. Zahlreiche Einwohner der Region seien aus dem Schlaf gerissen worden. Die Erdstöße waren in der gesamten südlichen Ägäis, darunter auch auf Kreta und den Touristeninseln Rhodos und Kos, zu spüren. Es gab keine Meldungen zu Schäden oder Opfern, berichtete das griechische Staatsfernsehen.
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