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PCR-Tests keine Grundlage für Lockdown-Maßnahmen, Vierjähriger stirbt bei Verkehrsunfall

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 21.06.2021
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Laschet und Söder stellen gemeinsames Wahlprogramm der Union vor; Distanzunterricht so effektiv wie die Sommerferien, sagt Studie; PCR-Tests keine Grundlage für Lockdown-Maßnahmen; Rückschlag für Frankreichs Rechtsextreme und Abfuhr für Macron; Vierjähriger stirbt bei Verkehrsunfall in Hamburg; Klöckner will Wölfe gezielt abschießen lassen
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Montag geschehen ist.

Laschet und Söder stellen gemeinsames Wahlprogramm der Union vor

Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet und CSU-Chef Markus Söder wollen heute das gemeinsame Programm von CDU und CSU zur Bundestagswahl vorstellen. Die Union will mit einer Absage an Steuererhöhungen und einer Entlastung von kleinen und mittleren Einkommen punkten. In einem aktuellen Entwurf für das gemeinsame Wahlprogramm vom späten Abend heißt es: „Gerade nach der Pandemie sind Steuererhöhungen der falsche Weg. Sie stehen dem Aufschwung unserer Wirtschaft entgegen.“ In dem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Papier heißt es weiter: „Wir werden den Solidaritätszuschlag für alle schrittweise abschaffen und kleine und mittlere Einkommen bei der Einkommensteuer entlasten.“

Distanzunterricht so effektiv wie die Sommerferien, sagt Studie

Eine Studie stellt dem Distanzunterricht während der Corona-Krise ein schlechtes Zeugnis aus. Forscher der Frankfurter Goethe-Universität haben sich dafür Daten aus aller Welt angesehen – das Ergebnis ist ernüchternd. Die durchschnittliche Kompetenzentwicklung während der Schulschließungen im Frühjahr 2020 ist als Stagnation mit Tendenz zu Kompetenzeinbußen zu bezeichnen und liegt damit im Bereich der Effekte von Sommerferien. Das erklärte Prof. Andreas Frey, der an der Goethe-Universität Pädagogische Psychologie lehrt. Er ist einer der Autoren der Studie.

PCR-Tests keine Grundlage für Lockdown Maßnahmen

Positive PCR-Tests taugen nicht zur Einschätzung der Pandemie-Situation. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Duisburg-Essen, die über 190.000 Test-Ergebnisse von mehr als 160.000 Menschen ausgewertet hat, wie die Bild-Zeitung schreibt. Ein positiver PCR-Test allein ist nach der Studie kein hinreichender Beweis dafür, dass Getestete das Coronavirus auf Mitmenschen auch übertragen könnten. Das sagte Prof. Dr. Andreas Stang, Direktor des Instituts für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie. Die am Ende errechnete Zahl von SARS-CoV-2 positiv Getesteten sollte daher nicht als Grundlage für Pandemiebekämpfungsmaßnahmen, wie Quarantäne, Isolation oder Lockdown, benutzt werden, so der Professor. Der durch PCR-Tests ermittelte Inzidenzwert war seit Beginn der Pandemie immer wieder als Rechtfertigung für alle Lockdown-Maßnahmen benutzt worden.

Rückschlag für Frankreichs Rechtsextreme und Abfuhr für Macron

Einbußen bei Frankreichs extremer Rechten und wenig Zuspruch für die Präsidentenpartei: Marine Le Pen und Emmanuel Macron, die im Rennen um den Elyseepalast im kommenden Jahr als Favoriten gelten, sind als Verlierer aus der ersten Runde der Regionalwahlen hervorgegangen. Obgleich Le Pens Rassemblement National nach Hochrechnungen auf gut 19 Prozent der Stimmen und damit auf Platz zwei hinter dem bürgerlich-konservativen Lager kommt, steht sie schwächer da als zuvor. Macrons junge Partei LREM ist in den Regionen kaum verankert. Mit über zehn Prozent der Stimmen liegt sie nun abgeschlagen hinten.

Vierjähriger stirbt bei Verkehrsunfall in Hamburg

Ein vier Jahre alter Junge ist bei einem Verkehrsunfall in Hamburg getötet worden. Ein Mann stieg nach Polizeiangaben am Sonntag mit seinen beiden Söhnen gerade aus einem an einer Hauptstraße parkenden Auto aus, als dieses von einem anderen Wagen gerammt wurde. Zuvor habe der Fahrer wahrscheinlich einen Spurwechsel angebrochen und sei dabei zu weit nach rechts geraten, hieß es. Angaben der Polizei von heute Morgen zufolge standen der 39 Jahre alte Vater und der Vierjährige vor dem Wagen, als der Unfall passierte. Der Vater erlitt schwere Kopf- und Beinverletzungen, der zweite 14 Jahre alte Junge wurde leicht verletzt. Der 57 Jahre alte Unfallverursacher blieb unverletzt.

Klöckner will Wölfe gezielt abschießen lassen

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat sich dafür ausgesprochen, Wölfe gezielt zu töten, wenn in einer Region bereits viele der Tiere leben. Die CDU-Politikerin sagte der Neuen Osnabrücker Zeitung, im Jahr 2019 seien fast dreitausend Nutztiere von Wölfen verletzt oder getötet worden. In vielen Bundesländern lebten jetzt bereits ausreichend Wölfe, um die jeweiligen Populationen dauerhaft zu sichern. Der Bestand solle deshalb in Zukunft durch Abschuss begrenzt werden.
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