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Nach Deutschlands EM-Sieg gegen Portugal: Soviel „deutscher Fußball“ steckt in der Euro

© REUTERS / ALEXANDER HASSENSTEINJoshua Kimmich mit der Familie
Joshua Kimmich mit der Familie - SNA, 1920, 21.06.2021
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Mit dem 4:2-Erfolg gegen den amtierenden Europameister Portugal ist die deutsche Nationalmannschaft endgültig bei der EM 2021 angekommen. Für SNA Grund genug, mal zu schauen, wieviel „deutscher Fußball“ in dem Turnier steckt. Diese Nationalspieler anderer Länder kicken in Deutschlands höchster Spielklasse, der Bundesliga.
Gleich vier französische Weltmeister spielen allein beim Rekordmeister Bayern München: Lucas Hernández, Benjamin Pavard, Corentin Tolisso und Kingsley Coman. Außerdem kickt Marcus Thuram, Sohn vom ehemaligen Weltklasse-Spieler Lilian Thuram, für sein Heimatland Frankreich und für Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga.
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Der FC Bayern stellt insgesamt acht deutsche Nationalspieler und damit die meisten aller Bundesliga-Clubs. Dort spielt auch der Rekord-Torschütze der Liga, Robert Lewandowski, er ist für Polen im EM-Einsatz. David Alaba, der Kapitän Österreichs, verlässt München und wechselt nach der Europameisterschaft zu Real Madrid.
Bei Ungarn, dem nächsten Gruppengegner der DFB-Elf am Mittwochabend, stehen mit Torwart Péter Gulácsi und Verteidiger Willi Orban zwei Spieler bei RB Leipzig unter Vertrag. Der ungarische Kapitän Ádám Szalai spielt bei Mainz 05, Teamkollege Roland Sallai beim SC Freiburg.

Zwei „Deutsche“ für Portugal

Der portugiesische Europameister Raphaël Guerreiro erzielte ein Eigentor beim Sieg des deutschen Teams über Portugal am Samstagabend – und spielt ansonsten stabil für den Ruhrpott-Traditionsverein Borussia Dortmund in der Bundesliga. Sein Mannschaftskollege André Silva kickt für den hessischen Traditions-Club Eintracht Frankfurt.
Die Portugiesen treten am Mittwochabend gegen Frankreich in der Deutschland-Gruppe an.

Borussia Dortmund stellt zehn EM-Nationalspieler

Beim BVB wurden insgesamt zehn Spieler von ihren jeweiligen Nationen für die EM nominiert. Darunter die Deutschen Mats Hummels und Emre Can, die englischen Nationalspieler Jadon Sancho und Jude Bellingham oder auch Manuel Akanji für die Schweiz. Für Belgien stehen Thorgan Hazard, Thomas Meunier und Axel Witsel im BVB-Aufgebot. Dazu kommt der Belgier Dedryck Boyata von Hertha BSC Berlin.
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Der Däne Thomas Delaney ist ebenfalls Borusse, steht aber mit Dänemark beim Spiel am Montagabend gegen Russland kurz vor dem EM-Aus. In seinem Team spielen ingesamt vier Bundesliga-Profis, darunter Yussuf Poulsen (RB Leipzig) oder auch Robert Skov (TSG Hoffenheim). Dortmunds Super-Stürmer Erling Haaland verpasste mit seinem Land Norwegen die EM-Qualifikation. Andrij Jarmolenko, Stürmer für die Ukraine, spielte früher kurzzeitig für den BVB.

Skandinavier und Spanier für Leipzig – halb Österreich in der Bundesliga

Auch beim Vize-Meister RB Leipzig sind einige Nationalspieler bei der EM im Einsatz. Etwa Dani Olmo bei Spanien oder Emil Forsberg für Schweden. Neben ihm sind aus der Bundesliga auch die Schweden Robin Quaison (FSV Mainz 05) und Ludwig Augustinsson (Werder Bremen) bei der Euro aktiv. Bei Leipzig stehen die zwei Österreicher Marcel Sabitzer und Konrad Laimer als Stammkräfte im Kader.
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Überhaupt: Fast die gesamte österreichische Nationalmannschaft besteht aus Bundesliga-Profis. Christopher Trimmel (Union Berlin) ist ebenso dabei wie Martin Hinteregger (Eintracht Frankfurt), Stefan Lainer (Borussia Mönchengladbach), Julian Baumgartlinger (Bayer Leverkusen), Alessandro Schöpf (Schalke 04), Florian Grillitsch (Hoffenheim), Saša Kalajdžić (VfB Stuttgart) oder Marco Friedl (Werder Bremen).
Ähnliches gilt für die Schweiz: Hier gibt es ebenso zahlreiche Spieler aus Deutschlands höchster Liga im Aufgebot. Neben Akanji zum Beispiel Torwart Yann Sommer, der auch für Gladbach zwischen den Pfosten steht.
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Oder seine Vereinskollegen Nico Elvedi und Breel Embolo, Admir Mehmedi (VfL Wolfsburg), Ruben Vargas (FC Augsburg) sowie Steven Zuber. Einer von zwei Schweizern, die bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag stehen.

Berlin, Frankfurt, Gladbach und Wolfsburg stark vertreten

Drei Nationalspieler der Slowakei spielen in Deutschland: Peter Pekarík (Hertha BSC), Ondrej Duda (FC Köln) sowie László Bénes (Borussia Mönchengladbach). Ebenso drei Spieler Tschechiens kicken für deutsche Vereine: Kapitän Vladimír Darida bei der Berliner Hertha, Patrik Schick (hat bisher drei EM-Tore erzielt) für Leverkusen und Pavel Kadeřábek, ansonsten in Hoffenheim am Start.
Vereinskollege Andrej Kramarić spielt für Kroatien, ebenso wie der Wolfsburger Josip Brekalo. Torjäger Wout Weghorst, ebenfalls vom VfL Wolfsburg, stürmt für die Niederlande.

In Diensten von Union Berlin: Finnlands Sensations-Stürmer

Finnlands Torhüter Lukas Hradecky hält für Leverkusen in der Bundesliga, Fredrik Jensen verdient in Augsburg sein Geld und Teamkollege Joel Pohjanpalo sorgt bei Union Berlin für Furore. Der Stürmer erzielte das Tor zum ersten Sieg für die Finnen bei einer EM überhaupt.
Bei der bereits ausgeschiedenen Türkei findet sich Kenan Karaman, der in Deutschland für Fortuna Düsseldorf auf dem Platz steht. Oder auch Star Hakan Çalhanoğlu, der früher bei deutschen Vereinen wie dem Hamburger SV agierte – heute allerdings beim Weltklasse-Club AC Mailand dribbelt.
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