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Erstmals seit 2011: Deutschlands Bevölkerung wächst nicht

© CC0 / pasja1000Rentner (Symbolbild)
Rentner (Symbolbild) - SNA, 1920, 21.06.2021
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Im Pandemiejahr ist die Bevölkerung Deutschlands – erstmals seit neun Jahren – nicht gewachsen, dafür aber weiter älter geworden. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts blieb die Einwohnerzahl 2020 mit 83,2 Millionen nahezu unverändert, nachdem sie zwischen 2011 und 2019 noch kontinuierlich um 2,9 Millionen angestiegen war.
Schuld an dieser Entwicklung sei zum einem, dass die Nettozuwanderung von 294.000 im Jahr 2019 auf 209.000 im Jahr 2020 zurückgegangen sei, teilte die Wiesbadener Behörde am Montag mit. Zum anderen habe sich der Sterbeüberschuss von 161.000 auf 212.000 erhöht, weshalb die gesunkene Nettozuwanderung das Geburtendefizit nur noch annähernd habe ausgleichen können. Für eine Bevölkerungszunahme habe das aber nicht mehr ausgereicht.
Ankunft der Nahost-Flüchtlinge im Bahnhof München (Archivbild) - SNA, 1920, 29.03.2021
Geringster Zuwachs von ausländischer Bevölkerung in zehn Jahren in Deutschland verzeichnet
Während der Bevölkerungszuwachs im Westen deutlich geringer als 2019 ausgefallen sei, habe sich der Rückgang im Osten leicht verstärkt, so das Statistische Bundesamt. Demnach verzeichneten die westdeutschen Bundesländer (ohne Berlin) insgesamt einen Bevölkerungszuwachs um 24.000 Personen auf 67 Millionen. In Ostdeutschland (ohne Berlin) nahm die Bevölkerungszahl um 30.000 weiter ab und betrug am Jahresende 12,5 Millionen.
Mit einem Plus von 15.000 verbuchte Bayern die größten absoluten Bevölkerungszunahmen. Von Bevölkerungsverlusten waren Nordrhein-Westfalen und Berlin, aber auch Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bremen betroffen.

Mehr Hochbetagte, weniger 20- bis 59-Jährige

Trotz der coronabedingt erhöhten Sterblichkeit wuchs die Zahl der älteren Menschen in Deutschland im Jahr 2020 weiter. Nach Angaben der Statistiker legte die Zahl der über 80-Jährigen mit einem Plus von 4,5 Prozent auf 5,9 Millionen am stärksten zu.
Die Zahl der Seniorinnen und Senioren zwischen 60 und 79 Jahren erhöhte sich um 0,5 Prozent auf 18,2 Millionen. Dagegen nahm die Bevölkerung in der Altersgruppe zwischen 20 und 59 Jahren um 0,4 Prozent ab und lag Ende 2020 bei rund 43,7 Millionen.
Die Zahl der Kinder und Jugendlichen unter 20 Jahren blieb mit 15,3 Millionen nahezu unverändert. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung erhöhte sich damit – wie im Vorjahr – um 0,1.
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