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Bundesregierung: Geöffnete Schulen haben „ganz hohe Priorität“

© AP Photo / Mark Keppler Ein leerer Klassenraum der Realschule Oberaden in Bergkamen, Nordrhein-Westfalen (Archiv)
Ein leerer Klassenraum der Realschule Oberaden in Bergkamen, Nordrhein-Westfalen (Archiv)  - SNA, 1920, 21.06.2021
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Die Bundesregierung hat für die Rückkehr zu einem vollen Schulbetrieb nach den Sommerferien plädiert, gleichzeitig aber auf noch mögliche Corona-Risiken verwiesen. Dies berichtet die Deutsche Presse-Agentur.
„Geöffnete Schulen haben eine ganz hohe Priorität“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Nach allem, was Kinder in der Pandemie durchmachen mussten, sei es sehr zu wünschen, dass nach den Ferien wie vorgesehen überall wieder Präsenzunterricht möglich sei.
Auch angesichts der ansteckenderen Delta-Virusvariante habe man es aber „nicht mit einer komplett vorauszusehenden Entwicklung zu tun“, unterstrich Seibert. Das Geschehen sei den Sommer über genau zu beobachten. „Natürlich ist es nicht auszuschließen, dass es lokal zu größeren Infektionsausbrüchen kommt, auf die dann auch zu reagieren wäre.“
Der Blick nach Großbritannien und Portugal zeige, wie auch bei sehr positiver Entwicklung durch die Delta-Variante wieder Infektionen in großer Zahl entstehen könnten.
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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte am Montag beim „Tag der Industrie“, es sei eines der Hauptziele, das normale Schulleben so lange wie möglich zu bewahren. Wechselunterricht werde nicht angestrebt. Es sei auch möglich, nach den Sommerferien ohne diesen zu starten. In der weiteren Entwicklung könne man Wechselunterricht dann auch mit den richtigen Instrumenten vermeiden, machte Spahn in einer auf Englisch geführten Diskussion deutlich. Er nannte nun angebotene Impfungen für Kinder ab 12 Jahre nach individueller Entscheidung, regelmäßige Tests und je nach regionalen Infektionszahlen Masken als eine Option für Präsenzunterricht. Spahn betonte zugleich auch mit Blick auf die Virusvarianten: „Wir müssen auf alles vorbereitet sein.“
Die Bundesregierung verwies zudem auf ein Mitte Juni gestartetes Förderprogramm für den Einbau von Luftfilteranlagen in Kitas und Schulen, in denen Kinder bis 12 Jahre betreut werden. Der Bund übernimmt bis zu 80 Prozent der Kosten.
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