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Weinproduktion: Australien beklagt Chinas Einfuhrzölle bei WTO

Wein (Symbolbild) - SNA, 1920, 19.06.2021
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Seitdem Australien eine internationale Untersuchung der Ursprünge des Coronavirus gefordert hat, liegen Canberra und Peking im Streit. Nun wendet sich die australische Regierung sogar mit einer formellen Beschwerde an die WTO.
Der Grund dafür sind erst kürzlich eingeführte Chinas Antidumpingszölle auf australischen Wein.
Die Entscheidung, den Streit vor die WTO zu bringen, sei nach ausführlicher Beratung mit Winzern getroffen worden, teilte die australische Regierung in einer Erklärung mit.
„Die Regierung wird die Interessen der australischen Weinhersteller weiterhin energisch verteidigen, indem sie das etablierte System der WTO nutzt, um unsere Differenzen beizulegen“, erklärte Dan Tehan, Minister für Handel, Tourismus und Investitionen, in einer am Samstagmorgen veröffentlichten Pressemitteilung. „Australien bleibt offen für eine direkte Zusammenarbeit mit China, um dieses Problem zu lösen.“
Tony Battaglene, CEO des australischen Nationalverbandes der Trauben- und Weinproduzenten, sagte dem Sender BBC, dass die Weitergabe dieser Angelegenheit an die WTO der richtige Weg sei, obwohl es „keine schnelle Lösung“ geben werde.
„Das Wichtigste an der Welthandelsorganisation ist, dass man tatsächlich mit dem anderen Land – in diesem Fall China – in einen Dialog tritt. Die Regierungen können also beginnen, darüber zu sprechen, was die Möglichkeit einer Lösung mit sich bringt“, sagte Battaglene.
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