Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Um China und Russland entgegenzuwirken: USA ziehen Militärtechnik aus dem Nahen Osten ab – Zeitung

© AFP 2021 / ANDREW CABALLERO-REYNOLDSEin Soldat der US-LUftwaffe in Saudi-Arabien mit dem Raketenabwehrsastem "Patriot" im HIntergrund
Ein Soldat der US-LUftwaffe in Saudi-Arabien mit dem Raketenabwehrsastem Patriot im HIntergrund - SNA, 1920, 19.06.2021
Abonnieren
Die Biden-Administration reduziert wesentlich die Anzahl der US-Raketenabwehrsysteme im Nahen Osten. Darüber berichtet die Zeitung „The Wall Street Journal“ unter Verweis auf US-Regierungsbeamte. Der Schritt soll darauf abzielen, die US-Streitkräfte auf vermutliche Herausforderungen seitens Chinas und Russlands zu konzentrieren.
Das Pentagon ziehe etwa acht Raketenabwehrbatterien des Typs „Patriot“ aus Ländern wie dem Irak, Kuwait, Jordanien und Saudi-Arabien ab, hieß es. Zudem werde ein Raketenabwehrsystem von dem Typ THAAD aus Saudi-Arabien abgezogen. Auch die in der Region derzeit stationierten Kampfjet-Staffeln würden reduziert, teilten US-Beamte gegenüber der Zeitung mit.
„Was Sie sehen, ist eine Neuanpassung der Ressourcen an strategische Prioritäten“, soll ein ranghoher US-Militärbeamter gesagt haben. „Wir haben immer noch Zehntausende von Streitkräften in der Region, wir haben immer noch Streitkräfte im Irak und in Syrien, diese Streitkräfte werden nicht abziehen. Wir haben immer noch unsere Basen in den Ländern unserer Partner im Golf, sie werden nicht geschlossen, es gibt immer noch eine substanzielle Präsenz, eine substanzielle Stationierung in der Region,“ fügte der Beamte hinzu.
Die Reduzierungen hätten nach einem Telefonat begonnen, bei dem der US-Verteidigungsminister, Lloyd Austin, den saudischen Kronprinzen, Mohammed bin Salman, am 2. Juni über die Änderungen benachrichtigt habe.
Notarzt (Symbolbild) - SNA, 1920, 06.06.2021
Raketenangriff auf Tankstelle im Jemen: 17 Todesopfer unter Zivilisten
Der Abzug der Militärtechnik ist aus Sicht der Zeitung darauf zurückzuführen, dass die Administration Biden die Kräfte aufstocken will, die darauf ausgerichtet sind, China entgegenzuwirken.
Zudem sei die Politik der US-Regierung unter Biden gegenüber dem Iran darauf gerichtet, das Atomabkommen mit Teheran zu überarbeiten und dieser überarbeiten neuen Version beizutreten. Im Vergleich mit der Politik des maximalen Drucks auf Iran unter Trump sei das Risiko eines Krieges nach Ansicht des Pentagons derzeit geringer. Zudem habe Saudi-Arabien seine eigenen defensiven Fähigkeiten verbessert. Darüber hinaus würden die US-Raketenabwehrsysteme der Wartung und Reparaturen bedürfen.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала